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Brisanter Vorschlag in ThalwilDie Gemeindeversammlung soll weniger zu sagen haben

Unter dem Eindruck der Corona-Pandemie soll die Thalwiler Gemeindeordnung umgestaltet werden. Wichtige Geschäfte will der Gemeinderat an die Urne verschieben.

Sind solche Bilder in Thalwil bald Vergangenheit? Über Geschäfte, die viele Bürger anziehen, könnte neu an der Urne bestimmt werden.
Sind solche Bilder in Thalwil bald Vergangenheit? Über Geschäfte, die viele Bürger anziehen, könnte neu an der Urne bestimmt werden.
Archivfoto: Patrick Gutenberg

Thalwiler Gemeindeversammlungen können ziemlich spektakulär sein. Etwa die vom 18. Januar 2012, als die Stimmbürger die geplante Teilrevision der Bau- und Zonenordnung an den Gemeinderat zurückwiesen. Oder die turbulenten Diskussionen um das Alsenbänkli. Immer wieder dauert es bis gegen Mitternacht, bis die Gemeindeversammlungen beendet werden können.

Zuletzt wirbelte die Corona-Pandemie die geplanten Versammlungen durcheinander. Mit den privaten Gestaltungsplänen Talevo der SBB und Seeufer Bürger stünden seit dem Frühling Themen bereit, die viele Interessierte anziehen und sicher für grössere Diskussionen sorgen würden. Die Gegnerschaft stand jedenfalls bereit. Ebendies machte der Gemeinde jedoch ein Strich durch die Rechnung. Weil deutlich mehr Stimmberechtigte an der Gemeindeversammlung teilnehmen wollten, als das Schutzkonzept zuliess, musste die Versammlung Anfangs September abrupt abgebrochen werden. Für Ende Oktober neu angesetzt, fiel auch ein zweiter Termin ins Wasser.

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