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Geldspritze für KunstmesseDie Art Basel ist gerettet – aber nur vorerst

Die taumelnde MCH Group hat sich mit James Murdoch und den kritischen Minderheitsaktionären geeinigt. Nun steht der dringend nötigen Kapitalerhöhung nichts mehr im Weg.

Der schwerreiche James Murdoch will die MCH Group finanziell über Wasser halten.
Der schwerreiche James Murdoch will die MCH Group finanziell über Wasser halten.
Foto: Alessia Pierdomenico (Bloomberg/Getty Images)

Ein neuer, breit abgestützter Rettungsplan für die in Schieflage geratene MCH Group steht. Der Messekonzern, dem die Corona-Pandemie zugesetzt hat wie fast keinem anderen Unternehmen, hat nun endlich einen Weg gefunden, wie er doch noch zu einer Kapitalerhöhung kommt.

Damit soll nicht nur die weltgrösste Kunstmesse, die Art Basel, am Leben erhalten werden. Das ganze Messeunternehmen, das Messen auf der ganzen Welt durchführt, soll neuen Schub bekommen.

Geldspritze von gut 100 Millionen Franken

James Murdoch, der sich in den vergangenen Monaten deutlich von seinem Vater, dem rechtskonservativen Medienmogul Rupert Murdoch, abgegrenzt hat, soll in dem am Montagmorgen veröffentlichten Rettungsplan die Hauptrolle spielen. Wichtige Partner bei der anvisierten Erhöhung des Aktienkapitals sind auch der Kanton Basel-Stadt und die AMG Vermögensverwaltung von Erhard Lee, die mit knapp 10 Prozent des Aktienkapitals der grösste Minderheitsaktionär ist.

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