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Gemeinde Thalwil betrogenDeutscher kassiert wegen Sozialhilfebetrug Landesverweis

Ein 52-Jähriger hat dem Sozialamt verschwiegen, dass er knapp 79’000 Franken eingenommen hat. Jetzt soll er zurück nach Deutschland – trotz lukrativer Stelle in der Schweiz.

Der beschuldigte Sozialhilfebezüger hat Geld von seinen Eltern und Löhne erhalten. Beides verschwieg er der Gemeinde.
Der beschuldigte Sozialhilfebezüger hat Geld von seinen Eltern und Löhne erhalten. Beides verschwieg er der Gemeinde.
Foto: Keystone

Er schuldet Thalwil Geld. 45’680.40 Franken zu viel hat der 52-Jährige zwischen Januar 2016 und März 2018 an Sozialhilfegeldern kassiert. Der Deutsche erhielt in der Zeit diverse Geldüberweisungen von seinen Eltern (über 50’000 Franken) und arbeitete temporär an drei Orten (rund 26’000 Franken). Hätte er diese Einkünfte dem Sozialamt offengelegt, wäre der Unterstützungsbeitrag durch die Gemeinde geringer ausgefallen. Der Betrug flog auf, weil der Handwerker der Sozialbehörde Kontoauszüge vorlegte, welche die Geldeingänge verschleiern sollten. Offenbar waren diese schlecht gefälscht, das Sozialamt kam ihm auf die Schliche.

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