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Kent Ruhnke über Rikard GrönborgWas steckt hinter dem Bart des ZSC-Trainers?

Unser Kolumnist Kent Ruhnke trifft den zweifachen Weltmeistercoach, erfährt dabei Erstaunliches und möchte ihm in einem Bereich nacheifern.

Rikard Grönborg und Kent Ruhnke in der Trainingshalle Oerlikon. Das Foto wurde vor Ausbruch der Covid-Pandemie gemacht.
Rikard Grönborg und Kent Ruhnke in der Trainingshalle Oerlikon. Das Foto wurde vor Ausbruch der Covid-Pandemie gemacht.
Foto: Dominique Meienberg

Sein Hipster-Bart ist ein Indiz, dass Rikard Grönborg nicht der durchschnittliche schwedische Eishockeycoach ist. Als wir uns erstmals treffen, spreche ich ihn gleich darauf an: «Als ich 1980 ZSC-Coach war, trug ich auch einen Bart. Aber nur, um mein grosses Kinn zu verdecken. Hast du darunter auch ein solches?» Grönborg schmunzelt. «Nein, nein», wehrt er ab. Er erzählt mir, dass ihn seine Frau bat, einen Bart wachsen zu lassen – und dass sie diesen sehr mag.

Das Eis ist damit gebrochen. Ich spüre schnell, dass sich hinter Grönborgs stoischer Fassade ein guter Sinn für Humor versteckt. Er beginnt zu erzählen. Es habe Monate gedauert, bis seine Zürcher Spieler über einen seiner Witze hätten lachen können. «Inzwischen lachen sie manchmal sogar, wenn ich gar nicht witzig sein will.»

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