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Nachruf auf Hansruedi Kern, HorgenDer Meistergoalie mit dem weichen Kern

Fünf Jahrzehnte lang prägte Hansruedi Kern die Entwicklung der Horgner Wasserballer wesentlich mit. Weit mehr als seine zehn Meistertitel in Folge bleiben vom Verstorbenen in bester Erinnerung.

Sicherer Schlussmann: Hansruedi Kern brachte als Goalie des SC Horgen zwischen 1975 und 1984 gegnerische Stürmer oft schier zur Verzweiflung, denn sie zielten dorthin, wo er wollte.
Sicherer Schlussmann: Hansruedi Kern brachte als Goalie des SC Horgen zwischen 1975 und 1984 gegnerische Stürmer oft schier zur Verzweiflung, denn sie zielten dorthin, wo er wollte.
Foto: André Springer

Gross ist die Trauer unter den Mitgliedern des SC Horgen. Sie haben vergangene Woche einen Schwimmclübler verloren, der eine Ikone des Vereins war. Hansruedi Kern ist im Alter von 66 Jahren nach einem Herzversagen verstorben. Sein Herz schlug ab seinem Beitritt 1971 für den SCH. «Er hat für Wasserball gelebt», betont sein langjähriger Weggefährte Peter Curiger.

Aus sportlicher Sicht bleiben die zehn Schweizer Meistertitel unvergessen, die Kern als Torhüter und Captain mit den Horgnern von 1975 bis 1984 hintereinander errang. Als Junior hatte er einst als Handballer den Weg ins Goal im Wasser gefunden. In einem Probetraining blitzte sein Talent auf, seine langen Arme erwiesen sich dabei als nützlich. Sein damaliger Teamkollege Peter Curiger erinnert sich: «Bereits 1975 wurde er Stammgoalie der ersten Mannschaft.» Und läutete mit dieser prompt eine Erfolgsserie ein.

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