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Der Fotograf als Entwicklungshelfer

Das Dorf Sam Dzong muss wegen Wassermangels umziehen. Vor sieben Jahren begann für den Winterthurer Fotografen Manuel Bauer im Norden des Himalaja ein ­Abenteuer, das immer noch andauert. Seine Bilder sind jetzt im Forum für Dokumentarfotografie in der Coalmine zu sehen.

Wegen der Wasserknappheit setzen die Bewohner von Sam Dzong vermehrt auf Ziegenzucht.
Wegen der Wasserknappheit setzen die Bewohner von Sam Dzong vermehrt auf Ziegenzucht.
Manuel Bauer/Agentur Focus

Im Mai haben die 85 Bewohner des Dorfes Sam Dzong auf viertausend Metern Höhe mit dem Umzug begonnen. Drei Stunden über einen Pass, in ein anderes Seitental des in Nepal gelegenen ehemaligen Königreichs Mustang. In ein neues Dorf, in dem es genügend Wasser gibt. Ihre alte Heimat müssen sie aufgeben, weil dort der Schnee am Ende des Winters früher und schneller zu schmelzen begann, die Sommer länger und heisser wurden; dreissig Jahre dauert diese Entwicklung schon an. Heute fällt kaum mehr Schnee, im Frühling fehlt das Schmelzwasser. Das Wort Klimawandel gibt es im Wortschatz der Bewohner nicht.

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