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Knall in der Super LeagueDer FCZ entlässt Trainer Ludovic Magnin

Eine Kanterniederlage zu viel: Ludovic Magnin muss nach über zehn Jahren bei den Stadtzürchern gehen.

Ludovic Magnin ist ab sofort nicht mehr FCZ-Trainer.
Ludovic Magnin ist ab sofort nicht mehr FCZ-Trainer.
Bild: Keystone/Laurent Gillieron)

Seit zwölf Spielen wartet der FCZ auf einen Sieg, die Zürcher sind nach dem blamablen 0:4 gegen Aufsteiger Lausanne sogar Letzter der Super League. Nun reagiert der Stadtzürcher Club: Wie der Verein in einem Communiqué schreibt, trennt sich der FC Zürich von Trainer Ludovic Magnin. Einen Grund schreiben die Zürcher nicht, sie danken dem 41-Jährigen einzig für die Zusammenarbeit und heben seine Arbeit mit Nachwuchsspielern hervor.

Bisher hatte Präsident Ancillo Canepa auch nach zahlreichen Kanterniederlagen in der Vorsaison an seinem Trainer festgehalten – allen Widrigkeiten zum Trotz hatte er Magnins Vertrag im Januar sogar bis 2022 verlängert. Interimsmässig übernimmt Massimo Rizzo.

Magnin war Anfang 2018 zum Cheftrainer der ersten Mannschaft befördert worden, zuvor war er im Nachwuchs tätig. In seiner ersten Saison gewann er mit den Zürchern gleich den Schweizer Cup, in der Liga kommt er in 89 Spielen auf durchschnittlich nur 1,18 Punkte pro Partie. Zu wenig für einen Club wie den FCZ.

Als möglicher Nachfolger gilt Marc Schneider, der am Montagmorgen beim FC Thun zurückgetreten ist. Der frühere Verteidiger hat beim FCZ eine glorreiche Vergangenheit. 2005 gewann er mit den Zürchern den Schweizer Cup, 2006 und 2007 wurde er mit dem FCZ Schweizer Meister.

76 Kommentare
    Andi Blauer

    Herr Magnin ist nicht mehr Trainer, was absehbar war. Wichtiger ist, dass die Spieler sich endlich nicht mehr mit ihrer katastrophalen Leistung und Einsatzwillen hinter dem Trainer verstecken können. Es wird hier zu viel über AC und LM gesprochen, was diese Mannschaft letzte Saison gezeigt hat, dass können Amateur Fussballer die 60% Arbeiten! Der einzige Feldspieler der austrainiert aus dem Lockdown kam war Kololli.