Zum Hauptinhalt springen

Das Leben von Franz SchnyderDer Don Quijote aus Burgdorf

27 Jahre nach seinem Tod erscheint die erste umfassende Biografie über Franz Schnyder. Sie erzählt, wie der kommerziell erfolgreichste Filmregisseur seiner Zeit zum verdrossenen Alten wurde.

Franz Schnyder 1964 bei den Dreharbeiten zu «Geld und Geist», wie immer mit Zipfelmütze.
Franz Schnyder 1964 bei den Dreharbeiten zu «Geld und Geist», wie immer mit Zipfelmütze.
Foto: Praesens-Film AG, Sammlung Cinémathèque suisse

Es beginnt wie in den Western der raffinierteren Sorte: mit dem Showdown. Da geht also ein alter Mann an einem Dienstagmorgen im Mai 1992 in Burgdorf die Jungfraustrasse entlang. In der Tasche hat er eine Pistole. Die richtet er wenig später in einer Kunstgalerie auf die Besitzerin und beschuldigt sie, ihn wiederholt betrogen zu haben. Kurz darauf trifft eine Streife der Stadtpolizei ein und führt den Mann ab. Noch am selben Vormittag wird er in die psychiatrische Klinik Münsingen eingeliefert.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.