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Kopf des TagesDer Chefindianer der DDR

Fast wie einst im Wilden Westen der DDR-Filmindustrie: Gojko Mitic als Winnetou an den Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg.

Konsequent aus der Perspektive der Indianer

Etwas zerknittert, aber immer noch fit: Gojko Mitic 2019 in Babelsberg.

Publikumsliebling und Frauenschwarm

1 Kommentar
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    Hanspeter Stucker

    Ein interessanter Artikel, der ein hier bei uns oft unbekanntes Kapitel der Filmgeschichte ausleuchtet.

    Bei einem Satz möchte ich der Autorin allerdings widersprechen. Sie schreibt; "Von Babelsberg aus versorgte die Defa das kommunistische Ostdeutschland mit ideologisch lupenreiner Unterhaltung." So hätte es das Regime in der DDR natürlich am liebsten gesehen, war sich allerdings auch bewusst, dass mit "ideologisch lupenreiner Unterhaltung" die Kinos in der DDR leer blieben. So war man gezwungenermassen zu gewissen Kompromissen bereit, was vielen Filmemachern in Babelsberg die Möglichkeit gab, Freiräume zu nutzen und gelegentlich Filme zu produzieren, welche durchaus auch systemkritische oder regimekritische Elemente enthielten. So wurden etwa die Beengtheit und Alternativlosigkeit junger Leute, oder der Karrierismus in der DDR thematisiert. Filme wie "Solo Sunny" oder "Erscheinen Pflicht" sind unter diesem Gesichtspunkt heute noch sehenswert.