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Bezirksgericht HorgenDer Chat mit «lena14» wurde ihm zum Verhängnis

Ein 43-Jähriger aus dem Bezirk Horgen wird wegen versuchter Pornografie verurteilt. Er schrieb einer Minderjährigen pornografische Nachrichten. Doch hinter «lena14» verbarg sich ein Polizist.

Ein Schweizer wird zu einer hohen bedingten Geldstrafe und einer Busse verurteilt. Er schrieb einer vermeintlichen Minderjährigen, dass er mit ihr sexuelle Handlungen vollziehen will.
Ein Schweizer wird zu einer hohen bedingten Geldstrafe und einer Busse verurteilt. Er schrieb einer vermeintlichen Minderjährigen, dass er mit ihr sexuelle Handlungen vollziehen will.
Archivfoto: Moritz Hager

Lebenslanges Tätigkeitsverbot mit Minderjährigen, Erstellen eines DNA-Profils, eine bedingte Geldstrafe von 120 mal 120 Franken und eine Busse von 3600 Franken: Einen 43-Jährigen aus dem unteren Teil des Bezirks Horgen soll ein sexuell aufgeladener Chat nach den Anträgen der Staatsanwaltschaft teuer zu stehen kommen. Was ist passiert? Während rund fünf Stunden an einem Tag im März 2019 unterhielt sich der Schweizer in einem Chat mit einer «lena14». Ihm war dabei bewusst, dass es sich um eine Minderjährige handelte. Dennoch schrieb er ihr eindeutige Dinge, die auf ein Treffen mit sexuellen Handlungen hinauslaufen sollten. Nichts Schlimmes, wenn es sich bei der Chatpartnerin um eine erwachsene Person gehandelt hätte, aber verboten bei Minderjährigen.

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