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Gastkommentar zur GletscherinitiativeDer Bundesrat versteht den Fortschritt falsch

Der Klimawandel bringt die Gletscher zum Verschwinden. Hier der Rhone-Gletscher mit Abdeckungen gegen die Sonneneinstrahlung.
16 Kommentare
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    Sacha Meier

    Ist zwar alles gut gemeint, bloss verkennt Herr Hänggi, dass wir heute ganz andere Regierungsstrukturen haben, als noch zur Zeit der Industrialisierung und der Sozialen Marktwirtschaft (*1947, †1992). Mit den WTO-Globalismusbeschlüssen 1995 ging gleichzeitig das Primat über die Wirtschaft von der Politik auf die Wirtschaft selber über. Der Bock wurde buchstäblich zum Gärtner gemacht. Die Parlamente der modernen, wertefreien westlichen Wertesysteme sind flächendeckend mittels der Lobbykativen durchmetastasiert. Diese sorgt dafür, dass die Staaten keinerlei unerwünschte, pfründengefährdende Innovation in die Märkte lassen. Das Glühlampenverbot der EU 2007 war noch der letzte erfolgreiche staatliche Eingriff. Besonders delikat ist dabei der Energiesektor. Dort bestimmen eben nicht die Parlamente, sondern die einflussreiche Fossilenergieindustrie, zu denen sich die Zollverwaltungen und Atommächte ins Bett gelegt haben (vgl. NR Dr. A. «SwissOil» Rösti). Die einen wegen der Mineralölsteuer, die anderen, wegen der Pflege der Waffenkerne durch einen minimalen zivilen Urankreislauf. Als ehemals forschender und heute mit amtl. Technologietransferverboten (fe facto Berufsverboten) entlassener Ü50 Ingenieur habe ich einen kleinen Einblick darüber bekommen, wie den Verantwortlichen Gletscherschwund, Klimaerwärmung und Ressourcenraubbau kalt den Arm runtergehen. Und wer diese Gepflogenheiten öffentlich macht, wird unbürokratisch abgemurkst und abgehakt. Wie etwa der selige Jamal Kashoggi.