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Absolutes Mehr für Vogt im Bezirk Dielsdorf

Als einer der ersten Bezirke war heute Dielsdorf ausgezählt. Die Mehrheit wählte den Ständeratskandidaten Hans-Ueli Vogt (SVP).

Hans-Ueli Vogt bei einem Ständeratspodium im Restaurant Golfpark in Otelfingen.
Hans-Ueli Vogt bei einem Ständeratspodium im Restaurant Golfpark in Otelfingen.
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Die Resultate der Ständeratswahlen sind im Bezirk Dielsdorf, in welchem bei den diesjährigen Kantonsratswahlen rund 45 Prozent der Wählerinnen und Wähler der SVP ihre Stimme gaben, wenig überraschend: SVP- Kandidat Hans-Ueli Vogt erhält mit Abstand am meisten Stimmen. Von den insgesamt 34'272 abgegebenen Stimmen im Bezirk, gehen 8848 an den Zürcher. In 14 der 22 Gemeinden schafft er gar das Absolute Mehr. Die Wahlbeteiligung beträgt knapp 41 Prozent.

Auf Vogt folgt Ruedi Noser (FDP)mit 7'423 Stimmen. Knapp dahinter liegt Daniel Jositsch (SP). Er erhielt im Bezirk Dielsdorf insgesamt 7'036 Stimmen. Deutlich hinter diesen drei Ständeratskandidaten liegen der Grünliberale Martin Bäumle (2'509), Bastien Girod (2'355) von den Grünen, die CVPlerin Barbara Schmid-Federer (1'504) und Maja Ingold (1'004) der EVP.

Ergebnis nicht so gut wie erhofft

Dielsdorf ist der einzige Bezirk, in dem Vogt das Absolute Mehr erreicht hat und wird beim zweiten Wahlgang vom 22. November erneut um einen Sitz im Ständerat kämpfen müssen. Vogt zeigte sich nach der Wahl denn auch etwas ernüchtert über sein Abschneiden. «Mein Ergebnis ist nicht so gut wie erhofft», sagte er. Wenn man für die Unabhängigkeit der Schweiz und eine restriktive Ausländerpolitik einstehe, könne man aber eben nicht mehr erreichen. «Ich bewege mich in einem Bereich, in dem sich andere SVP-Kandidaten in vergangenen Jahren bei Ständeratswahlen auch bewegt haben, sagte Vogt. «Die Erwartungen wurden also erfüllt, mehr aber leider nicht.»

«Wir werden in den nächsten Tagen eine Lagebeurteilung vornehmen und parteiintern entscheiden, wie es weitergeht», sagte er im Hinblick auf den zweiten Wahlgang. Sein Rückstand auf Ruedi Noser (FDP) sei ein stattlicher. Aber: «Wir werden schauen, ob es sich rechtfertigt und sinnvoll ist, noch einmal anzutreten.»

Für SVP-Parteipräsident Alfred Heer ist jedoch jetzt schon klar, dass seine Partei auch im zweiten Wahlgang antreten wird. «Es gibt keinen Grund, weshalb wir das nicht tun sollten», sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Für Heer ist auch klar, dass die SVP noch einmal auf den gleichen Kandidaten setzt.

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