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Demonstrant verletzt durch Pyrokörper

Am Samstag kam es im Kreis 4 zu unbewilligten Demonstrationen. Ein Teilnehmer verletzte sich selbst, als ein von ihm gezündeter Gegenstand in seiner Hand explodierte.

Pyrotechnische Gegenstände fallen unter das Sprengstoffgesetz und sind in der Schweiz verboten.
Pyrotechnische Gegenstände fallen unter das Sprengstoffgesetz und sind in der Schweiz verboten.
Andreas Blatter (Archiv)

Wie die Stadtpolizei Zürich am Sonntag in einer Mitteilung berichtet, wurde in den letzten Tagen im Internet zu einer unbewilligten Demonstration «Refugees Welcome» aufgerufen. Kurz nach 19.30 Uhr formierten sich beim Helvetiaplatz 200 bis 300 Personen zu einem Umzug in Richtung Langstrasse. Die Polizei war deswegen mit einem grösseren Aufgebot im Kreis 4 präsent und verhinderte, dass die Demonstration in Richtung Innenstadt und Europaallee zog. Beim Helvetiaplatz löste sich die Versammlung nach 21.15 Uhr auf.

Beim Marsch wurden unterwegs diverse Feuerwerkskörper gezündet, ein Reklameschaufenster beschädigt und diverse Fassaden sowie ein VBZ-Bus besprayt. Im gleichen Zusammenhang wurden mehrere Autos und ein Tram beschädigt. Eine Polizistin der Kantonspolizei wurde durch einen geworfenen Gegenstand leicht an der Hand verletzt. Ein 19-jähriger Schweizer zündete während der Demonstration einen pyrotechnischen Gegenstand. Dieser explodierte noch während dem er diesen in der Hand hielt. Der Mann zog sich dabei schwere Verletzungen an der Hand zu und musste ins Spital gebracht werden.