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Kopf des TagesDatenschutz bei Zoom, so ein Mist

Eric Yuan, der Gründer des Videokonferenzsystems Zoom, sagt, er habe «Mist gebaut». Dabei ist seine Firma heute dank Corona gefragter denn je.

In Person vor Ort, für einmal: Eric Yuan erscheint persönlich zum ersten Handelstag der Aktien seiner Videokonferenzfirma Zoom bei der Technologiebörse Nasdaq in New York.
In Person vor Ort, für einmal: Eric Yuan erscheint persönlich zum ersten Handelstag der Aktien seiner Videokonferenzfirma Zoom bei der Technologiebörse Nasdaq in New York.
Foto: Mark Lennihan (AP)

Dank Corona hat sich Zoom auch in der Schweiz in den Haushalten breitgemacht. Über das Videokonferenzsystem laufen Geschäftsleitungssitzungen, Grosseltern erzählen ihren Enkeln Märchen, Cellolehrerinnen unterrichten ihre Schüler, Freundinnen stossen miteinander an. Weltweit sind die Zahlen der Nutzer von 10 Millionen innert drei Monaten auf 200 Millionen gewachsen, der Kurs ist im einstürzenden Aktienmarkt um die Hälfte gestiegen. Und doch sagte der Gründer und Chef der Firma aus Kalifornien zum «Wall Street Journal»: «Ich habe Mist gebaut.» Denn technisch hatte Eric Yuan das explosive Wachstum zwar mühelos bewältigt, aber sicherheitstechnisch nicht.

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