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Das Wunder von Freiburg

Eine junge Freisinnige jagt in Freiburg einen CVPler aus dem Ständerat. Wie hat Johanna Gapany das geschafft?

«Kein Sitz ist jemals sicher vergeben»: Johanna Gapany am Sonntagabend im FDP-Lokal in Bulle. Foto: Anthony Anex (Keystone)
«Kein Sitz ist jemals sicher vergeben»: Johanna Gapany am Sonntagabend im FDP-Lokal in Bulle. Foto: Anthony Anex (Keystone)

Johanna Gapany lieferte während Monaten den perfekten Wahlkampf. Ein Detail aber vergass sie: Sie schrieb keine Siegesrede.

Das war ihr am späten Sonntagabend im Café du Midi in Bulle egal. Kaum hatte die Staatskanzlei Gapany nach einem stundenlangen Kampf gegen die Dämonen der IT-Welt als neue Freiburger Ständerätin ausgerufen, schwang sich die 31-Jährige auf einen Stuhl und richtete sich an ihre Unterstützer: «Als wir uns vor acht Monaten auf dieses Abenteuer einliessen, war es derart unwahrscheinlich, dass wir die Ständeratswahl schaffen!» Während der Kampagne in den Strassen habe sie aber realisiert, dass sie bei den Leuten etwas auslösten. Das habe sie immer weiter angespornt. «Das ist euer Sieg», rief Gapany zum Schluss. «Danke für alles!»

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