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Eistage im WinterDas Wochenende wird eisig

In den kommenden Tagen wird das Thermometer nicht über null Grad klettern. Solche Eistage sind in den letzten Jahren im Winter seltener geworden – Grund ist die Klimaerwärmung.

Schnee und Kälte – so stellt man sich den Winter auch im Flachland vor. In den letzten Jahren fehlte aber oftmals beides.
Schnee und Kälte – so stellt man sich den Winter auch im Flachland vor. In den letzten Jahren fehlte aber oftmals beides.
Foto: Martin Steinegger

Nach dem Schnee kommt die Kälte – diese meteorologische Faustregel wird sich in den kommenden Tagen für einmal bestätigen. Von Samstag bis mindestens Montag wird die Temperatur auch tagsüber nicht über null Grad ansteigen. Die Höchstwerte dürften etwa –1 Grad betragen, die nächtlichen Tiefstwerte bei –5 Grad zu liegen kommen. Es stehen also sogenannte Eistage bevor, an denen das Thermometer nicht über null Grad klettert.

Dass sich im Winter derartige «Kühlschrankphasen» einstellen, ist an sich nicht aussergewöhnlich. Im Kanton Zürich muss – je nach Standort und Höhenlage – im Verlauf eines Winters im Durchschnitt mit etwa 15 bis 20 Eistagen gerechnet werden (gemäss Klimanorm 1981–2010). Am häufigsten treten die Eistage im Januar auf, gefolgt von Dezember und Februar. Die sich nun anbahnende Kältephase passt also durchaus ins Schema des Winters in unseren Breiten.

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