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Interview zum Impf-Tourismus«Das war ein Fehler, aber es war legal»

Der südafrikanische Multimilliardär Johann Rupert liess sich im Thurgau gegen Corona impfen, obwohl er dort nicht wohnt, und wurde so zum prominentesten «Impf-Drängler» der Schweiz. Jetzt bereut er es.

Johann Rupert ist Präsident der Luxusgüter-Gruppe Richemont, die Marken wie Cartier und Montblanc besitzt. Das Bild zeigt ihn in seinem Büro in London.
Johann Rupert ist Präsident der Luxusgüter-Gruppe Richemont, die Marken wie Cartier und Montblanc besitzt. Das Bild zeigt ihn in seinem Büro in London.
Foto: Marco Kesseler (Redux/Laif)

Herr Rupert, Sie haben weltweit Schlagzeilen gemacht, weil Sie sich im Kanton Thurgau gegen Corona impfen liessen, obwohl Sie Südafrikaner sind und in der Schweiz nur in Genf einen Wohnsitz haben. Wie kam es dazu?

Ich fragte in meiner Firma, ob es eine Möglichkeit gibt, sich hier legal impfen zu lassen. Dann kam die Idee mit den Testimpfungen im Kanton Thurgau auf. Das war ein Fehler, aber es war legal.

Hoffentlich.

Es gibt immer wieder Leute, die kommen zu Impfstoffen, obwohl sie eigentlich nicht berechtigt wären. Ein Freund von mir, er wohnt in Zürich, hat gesagt, er lasse sich nächste Woche impfen, und er ist 55-jährig.

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