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Glosse zum EinkaufenDas Taschen-Paradox

Warum ist der Beutel nach dem Bezahlen plötzlich voller? Einkaufen in Corona-Zeiten sorgt für überraschende physikalische Erkenntnisse.

Wie viel hat Platz in einer Einkaufstasche? Und warum ist die Antwort vor dem Bezahlen eine andere als danach?
Wie viel hat Platz in einer Einkaufstasche? Und warum ist die Antwort vor dem Bezahlen eine andere als danach?
Foto: Getty Images/iStock

Seit Corona lassen wir die potenziell verseuchten Einkaufskörbchen ja lieber auf dem Stapel. Die Ware wird direkt in die Tasche gepackt, wie es sich aufgrund der Ladenlogistik halt grad so ergibt: Aufs gleich beim Eingang gesammelte Gemüse folgt die Milch, das Brot liegt quer darüber, an den zerbrechlichen Salzstängeli kommt man zum Glück erst gegen Ende des Parcours vorbei, danach folgt nur noch eine Tube Zahnpasta, und die Tasche ist voll.

An der Kasse wird sie geleert und danach wieder eingeräumt, diesmal methodisch, mit der Taktik einer einst durchaus nicht ganz unbegabten Tetris-Spielerin: Das Eckige wird zuunterst perfekt eingepuzzelt, das Lange an die Seite gestellt, das Weiche füllt die Lücken.

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