Zum Hauptinhalt springen

Shaqiri über seine Rolle«Ich will auf und neben dem Platz ein Leader sein»

Drei Spiele, noch kein Sieg: Der Start in die Nations League misslang der Schweiz. Vor dem Spiel gegen Deutschland standen Shaqiri und Petkovic Rede und Antwort.

LIVE TICKER BEENDET

Ende

Damit endet die Pressekonferenz auch schon, die vor allem aus Fragen der Journalisten an Xherdan Shaqiri, seine Rückkehr und seine Rolle in der Nationalmannschaft bestand. Über den morgigen Gegner Deutschland wurde kaum ein Wort verloren, auch das Interesse das Journalistinnen und Journalisten vor Ort hielt sich doch deutlich in Grenzen.

Immerhin wissen wir, dass Xherdan Shaqiri morgen wieder zu einem Einsatz kommen wird. Davon durfte allerdings auch ausgegangen werden. Was wir nicht erfahren haben ist, wie es Manuel Akanji geht, ob er inzwischen einen zweiten, negativen Corona-Test gemacht hat.

Somit verabschiede ich mich von Ihnen und hoffe, Sie morgen um 20.45 Uhr wieder begrüssen zu dürfen, wenn wir für Sie live den Kracher zwischen Deutschland und der Schweiz tickern.

Eine Frage an Petkovic: Wird Shaqiri morgen spielen?

«Es ist ganz normal, dass Xherdan als Vize-Captain hier sitzt. Es ist zu früh, um über die morgige Aufstellung zu sprechen. Ich möchte zuerst das Training nachher abwarten und dann mit den Spielern reden. Xherdan wird spielen - wann und wie lange, das wird sich zeigen», sagt der Nationaltrainer.

Gibt es einen Plan B oder C, sollte Shaqiri bei Liverpool nicht zum Zug kommen?

«Ich würde lieber gerne mehr Fragen über Deutschland und das morgige Spiel beantworten. Liverpool ist jetzt kein Thema. Ich habe mich entschlossen, bei dem Team zu bleiben und nach den Länderspielen dorthin zurückzukehren und an meine früheren Leistungen anzuknüpfen.»

Nach 16 Monaten Absenz, wie sieht Shaqiri seine Rolle?

«Klar, man wird älter, aber ich und meine Rolle bleiben die gleiche. Ich habe eine gewisse Erfahrung, die ich den Jungen weitergeben möchte. Ich will auf und neben dem Platz ein Leader sein. Wenn man für die Schweiz spielt, sollte ein jeder Verantwortung übernehmen», so der 29-Jährige.

Hat Shaqiri noch Vertrauen in seinen Körper?

«Wenn ich kein Vertrauen in mich und meinen Körper hätte, wäre ich nicht hier.» Der wirblige Spieler zeigt sich genervt über die Frage, die er «dumm» findet. Er hätte noch nie grössere Verletzungen gehabt, sondern immer nur kleine Muskelverletzungen.

Was waren die Gründe für Shaqiris Absenz?

«Es wurde sehr viel Unnötiges geschrieben und falsch interpretiert. Ich hatte noch nie mentale Probleme in meinem Leben. Klar gab es dieses Jahr Downs, das waren die Verletzungen und die waren auch Hauptsächlich der Grund, wieso ich nicht bei der Nationalmannschaft war», sagt Shaqiri.

Shaqiri spricht

Wir sind live. Zuerst spricht Xherdan Shaqiri. Er ist froh, wieder bei der Nationalmannschaft zu sein und dem Team helfen zu können. Er wird gefragt, ob er gewusst habe, mit Corona infiziert gewesen zu sein. Er bejaht die Frage. «Ich weiss, dass ich damit schon mal zu tun hatte, ich hatte damals wenige Symptome, hab mich zwei Wochen auskuriert. Das war im Mai oder Juni, als der Lockdown in England war.»

Verspätung

Es ist 16.15 Uhr und noch hat die PK nicht begonnen. Ich halte Sie hier selbstverständlich auf dem Laufenden.

Gibt es Neuigkeiten zu Akanji?

Xherdan Shaqiri und Manuel Akanji wurden vor dem Spanien-Spiel positiv auf das Coronavirus getestet. Bei Shaqiri kam kurz darauf ein negatives Resultat. Er durfte deshalb spielen. Zu Akanji gab es bisher keine weiteren Meldungen bezüglich eines zweiten Tests. Sagen uns die Verantwortlichen heute etwas zu Akanji?

Verdient verloren in Spanien

Gegen Spanien verlor die Schweiz am Samstag 0:1. Das Tor fiel nach einem Fehler von Sommer und Xhaka. Trotz des engen Resultats war die Niederlage jedoch klar und verdient. Gegen die DFB-Auswahl muss also eine Steigerung gezeigt werden.

Drei Spiele und noch kein Sieg

Der Start in die Nations League hat sich die Schweiz anders vorgestellt: Nach drei Spielen hat sie ein mickriges Pünktchen auf dem Konto. Gegen die Ukraine und Spanien setzte es Niederlagen ab, gegen Deutschland gab es immerhin ein Unentschieden. Die Schweizer stehen am Tabellenende und brauchen dringend Punkte, um den Abstieg in die weniger lukrative Liga B zu verhindern.

Beginn des Live Tickers
5 Kommentare
    Fabian Brunner

    Wenn Shaqiri den Jungen etwas weitergeben kann, dann dies: Macht es nicht wie ich, rennt nicht dem Geld nach sondern spielt Fussball. Einziger Vorteil: Man kann auch in hohem Alter noch ohne Gebrechen selbständig gehen. Für eine Nationalmannschaft reicht dies keinesfalls, ausser der Trainer heisst Petkovic.