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Interview mit BetreibungsbeamtenDas passiert vor und während einer Zwangsversteigerung

Zu Zwangsversteigerungen kommt es zwar nicht oft, dennoch gehören sie zum Beruf des Betreibungsbeamten Marco Keyerleber dazu.

Marco Keyerleber ist stellvertretender Betreibungsbeamter und Gemeindeammann im Betreibungs- und Gemeindeammannamt Küsnacht-Zollikon-Zumikon.
Marco Keyerleber ist stellvertretender Betreibungsbeamter und Gemeindeammann im Betreibungs- und Gemeindeammannamt Küsnacht-Zollikon-Zumikon.
Foto: PD

Im März wird in Küsnacht eine Villa an den Meistbietenden verkauft. Wie kann es überhaupt zu einer solchen Zwangsversteigerung kommen?

Normalerweise dann, wenn der Eigentümer einer Liegenschaft der Bank den Hypothekarzins nicht mehr bezahlen kann. Ihm wird mit der Betreibung die Versteigerung der Liegenschaft angedroht. Zusätzlich wird dem Eigentümer eine sechsmonatige Zahlungsfrist angesetzt, innerhalb derer er die Forderungen der Bank begleichen muss. Passiert dies nicht, kann die Bank die Versteigerung der Liegenschaft durch das Betreibungsamt verlangen.

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