Zum Hauptinhalt springen

Nasa-Rover «Perseverance»Vor der Landung auf dem Mars stehen «sieben Minuten des Horrors»

Am Donnerstagabend soll die «Perseverance» auf dem roten Planeten landen. Eine heikle Mission, weil das Kontrollzentrum erst eingreifen kann, wenn der Rover gelandet ist – oder zerschellt.

Ein «Himmelskran» setzt den Rover «Perseverance» im Krater Jezero auf dem Mars ab.
Ein «Himmelskran» setzt den Rover «Perseverance» im Krater Jezero auf dem Mars ab.
Foto: Nasa, JPL-Caltech

Auch wenn die US-Weltraumbehörde Nasa mittlerweile viel Erfahrung gesammelt hat: Eine Landung auf dem Mars ist nach wie vor ein heikles Unterfangen. Über alle Weltraumagenturen hinweg waren bisher nur 40 Prozent aller Versuche erfolgreich. Am späten Donnerstagabend ist es wieder so weit: Der Rover «Perseverance» (Deutsch: Beharrlichkeit) soll von einem «Himmelskran» im Krater Jezero abgesetzt werden.

Wie die Nasa schreibt, müssen während des nervenzerreissenden Landemanövers Hunderte Dinge genau richtig laufen, damit es klappt. Dabei ist das Landevehikel mit dem angedockten Mars-Rover im Verlauf der viel beschworenen «sieben Minuten des Horrors» ganz auf sich allein gestellt: Ein Signal vom Mars zur Erde ist mehr als elf Minuten unterwegs. Bis das Kontrollzentrum am Boden eingreifen könnte, ist der Rover längst auf dem Mars abgesetzt – oder zerschellt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.