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Zu lange GeschäftsbedingungenLesen Sie die AGBs, Herr Professor? – «Selbstverständlich nicht»

Wer den AGB zustimmt, soll Toiletten putzen

Wenig Möglichkeiten, sich zu wehren

«Unternehmen verpacken heikle Bestimmungen manchmal in schwer durchschaubare Satzkonstrukte.»

Cécile Thomi, Stiftung für Konsumentenschutz

Eine Mischung aus Humor und Resignation

28 Kommentare
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    Marius Meier

    Das Problem ist eigentlich schon lange erkannt. Das Schweizer Vertragsrecht geht von dem Idealtyp eines Vertrags aus, in dem sich zwei gleichgestellte Vertragspartner gegenüberstehen. Etwa wenn eine Privatperson von einer anderen ein Velo kauft. Doch die allermeisten Vertragsschlüsse (dazu zähle etwa: bei der Post einen Brief aufgeben, ein Billett lösen, Kaugummi kaufen, alle Onlinebestellungen etc.) finden zwischen einem viel stärkeren Unternehmen und einer Privatperson statt, die nur noch die Wahl hat, alles zu akzeptieren oder auf den Kauf, die Miete etc. zu verzichten. Eine Nachverhandlung ist ausgeschlossen. Das ist die neue Realität des Vertragsrechts, an die sich Gesetz und/oder Rechtsprechung anpassen sollte.