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Analyse zur Widenbad-AbstimmungDas Ja entbindet Männedorf nicht von Ausgabendisziplin

Der Souverän hat entschieden: Die Sport- und Freizeitanlage Widenbad in Männedorf wird für 18 Millionen erneuert. Einen wichtigen Beitrag zum Ja hat der Fussballclub geleistet.

So soll die Sport- und Freizeitanlage Widenbad nach der Modernisierung für 18 Millionen Franken aussehen.
So soll die Sport- und Freizeitanlage Widenbad nach der Modernisierung für 18 Millionen Franken aussehen.
Visualisierung: PD/Gemeinde Männedorf

Vielen Männedörflerinnen und Männedörflern dürfte ein Stein mindestens in der Grösse eines Fussballs vom Herzen gefallen sein, als sie erfuhren, dass die neue Sport- und Freizeitanlage Widenbad kommt. Das Tüpfelchen auf dem i für Sportbegeisterte ist zudem, dass die Stimmberechtigten an der Urne die teurere Variante für knapp 18 Millionen angenommen haben.

Dass Sport- und gerade Fussballvereine viele Sympathisanten mobilisieren können, ist nicht neu. Der FC Männedorf ist allerdings ein Paradebeispiel dafür, wie man einen Abstimmungskampf führt: Seine Mitglieder bewiesen nicht nur viel Engagement, sondern auch eine gute Portion Kreativität. Exemplarisch dafür ist die Video-Aktion mit Prominenten, die sich für die Vorlage aussprachen. Dabei schaffte es der Verein, bekannte Namen wie Marc Sway oder Giovane Elber für seine Sache einzuspannen.

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