Zum Hauptinhalt springen

Serie «Mein Corona-Jahr»«Das Geschäft wurde dank der Corona-Krise richtig bekannt»

Während die Pandemie viele Geschäfte in den Konkurs trieb, wurde der kleine Hofladen auf dem Schlattgut in Herrliberg nahezu überrannt. So hatte die junge Ladenführerin Selina Rhyner alle Hände voll zu tun.

Die 23-jährige Selina Rhyner führt seit Anfang Jahr den Hofladen auf dem Schlattgut, wo nebst Gemüse und Gebäck Eier von eigenen Hühnern verkauft werden.
Die 23-jährige Selina Rhyner führt seit Anfang Jahr den Hofladen auf dem Schlattgut, wo nebst Gemüse und Gebäck Eier von eigenen Hühnern verkauft werden.
Foto: Sabine Rock

Als die erste Corona-Welle über die Schweiz rollte, standen plötzlich zahlreiche Leute vor unserem Hofladen in Herrliberg. Damit hätte ich nie gerechnet. Früher kamen nur Leute aus der Region zum Schlattgut. Während des Lockdown aber – und auch jetzt noch – legten sie zum Teil weite Wege zurück, nur um bei uns einzukaufen. Dabei ist der Laden äusserst klein, und es kann ihn Corona-bedingt nur eine Person aufs Mal betreten.

Ich trage die Verantwortung für den Hofladen. Das heisst, ich fülle Regale auf, schaue zu den Hühnern und putze. Die Produktion der Schlattgut-Spezialitäten teilen wir jedoch in der Familie auf. Wir sind eben ein Familienbetrieb – da packt jeder mit an. Mit der zunehmenden Kundschaft wuchs auch die Arbeitslast. So buken wir wöchentlich frisches Brot und, jetzt im Dezember, Weihnachtsguetsli.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.