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Kolumne von Tamara FunicielloDas Blut an unseren Händen

Es ist ein Skandal, dass wir über das Hauptanliegen der Kriegsgeschäfte-Initiative überhaupt debattieren müssen.

Das Leiden der Zivilbevölkerung: Ein unterernährtes Kind wird in Sanaa, der Hauptstadt des Jemen, in einem Spital behandelt (15. November 2020).
Das Leiden der Zivilbevölkerung: Ein unterernährtes Kind wird in Sanaa, der Hauptstadt des Jemen, in einem Spital behandelt (15. November 2020).
Foto: Yahya Arhab ( Keystone)

Der Krieg im Jemen dauert nun seit sechs Jahren an. Die grössten Opfer dieses Kriegs sind Tausende unschuldige Zivilist*innen – getötet durch mörderische, hochpräzise Waffen. Die Schweiz ist als neutrales Land natürlich nicht als Kriegspartei in diesen Konflikt involviert, sehr wohl aber Schweizer Finanzinstitute als Geldgeber. Das Geschäft mit dem Tod floriert. Die Rüstungsausgaben steigen weltweit wieder an und die Schweizerische Nationalbank und die Pensionskassen investieren Milliarden in Kriegsmaterialproduzenten.

Pensionskassengelder, die wir dann beziehen. So klebt das Blut von Tausenden an unser aller Händen.

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