Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

Zuger NachfolgeunternehmenCrypto International entlässt fast gesamte Belegschaft

 Der Hauptsitz des Chiffriergeraete-Herstellers Crypto in Steinhausen.

SDA

31 Kommentare
Sortieren nach:
    Sacha Meier

    Die unkontrollierte Verbreitung von starker Kryptographie ist nun einmal per Gesetz verboten (National Security Act, 1947). Weil sich die Schweiz seit dem Washingtoner Abkommen von 25. Mai 1946 de facto unter US-Jurisdiktion befindet (das war der Preis für den Rabatt bei den Kriegsgewinn-Rückzahlungen) muss sie sich auch an diese Regel halten. Damit ist es auch klar, dass auch keine Ausfuhrbewilligungen mehr vom Seco für «saubere» Geräte mehr gibt. Moderne, professionelle kryptographische Verfahren werden heute ohnehin fast nur noch in Software realisiert und laufen fast immer als VPN-Verbindungen über IPsec-fähige Router. Weil der Einbau von Hintertüren in Drittstaaten naturgemäss skandalanfällig ist, ist es auch kein Zufall, dass heute im Westen ausschliesslich US-amerikanische VPN-Einrichtungen (z.B. Router von Cisco, Juniper Networks, Fortinet, bw. Netzwerklösungen wie VMware Horizon und Citrix XenDesktop, Microsoft RDS, usw.) im Einsatz sind, während China Kryptographie via Huawei, Asus, Zyxel, Comfast, etc. kontrolliert. Sinoamerikanische Koproduktionen besitzen natürlich Zugriffe beider Machtblöcke. Ergo ist für die Crypto International AG der Markt so gut wie erledigt. Die Gretag AG hat es schon früher erwischt. Also kann sie nur noch die Mitarbeiter entlassen. Die entlassenen Spezialisten finden rasch wieder einen Job. Sowohl China, wie auch Russland und auch Nordkorea stellen gerne Träger von Schlüssel-KnowHow ein. Ein Anruf auf der Botschaft genügt. ;-)