Zum Hauptinhalt springen

Die Schweiz im Boot mit der CIAOnline-Streitgespräch zur Crypto-Affäre

Jahrzehntelang liess der US-Geheimdienst in Zug manipulierte Chiffriergeräte produzieren – und Bern machte mit. Ein Skandal? Oder normal? Verfolgen Sie unser hochkarätiges Podium heute Abend um 18.30 Uhr im Livestream.

Hier geht es zum Liveticker.

Die CIA selber nennt es den «Geheimdienstcoup des Jahrhunderts» – und stattgefunden hat er in der Schweiz. Das ist jetzt amtlich bestätigt, im Untersuchungsbericht der Geheimdienstaufsicht des eidgenössischen Parlaments.

Nach mehrmonatiger Untersuchung kommt die Geschäftsprüfungsdelegation (GPDel) zum Schluss: Ja, der US-Geheimdienst CIA und der deutsche Nachrichtendienst kontrollierten tatsächlich jahrzehntelang die Firma Crypto AG in Zug.

Über diese Tarnfirma konnten die beiden Geheimdienste der halben Welt manipulierte Verschlüsselungsgeräte «made in Switzerland» andrehen. Der Schweizer Nachrichtendienst wusste nicht nur davon, er spionierte selber mit. Doch die zuständigen Bundesräte – so sagt die GPDel – hätten von alledem nichts gewusst.

Ist das glaubwürdig? Darf ein neutrales Land wie die Schweiz sich so verhalten? Oder braucht es nach der Crypto-Affäre im Bundeshaus personelle Konsequenzen?

Zu diesen Fragen veranstaltet diese Zeitung ein Online-Podium, das Sie im Livestream mitverfolgen können. Es diskutieren mit:

  • Alfred Heer, Nationalrat SVP und Präsident der GPDel

  • Tiana Angelina Moser, Nationalrätin GLP und Präsidentin der Aussenpolitischen Kommission

  • Res Strehle, Buchautor «Operation Crypto. Die Schweiz im Dienst von CIA und BND»

Moderiert wird das Gespräch von Markus Häfliger, Bundeshausredaktor von Tamedia. Es findet statt am Dienstag, 24. November, um 18.30 Uhr, und wird am Dienstag auf dieser Website live übertragen.

Abonnentinnen und Abonnenten erhalten das Buch «Operation Crypto. Die Schweiz im Dienst von CIA und BND» von Andreas Strehle zum Sonderpreis von Fr. 26.- anstatt Fr. 29.-. Bestellungen direkt unter www.echtzeit.ch/derbund

red

3 Kommentare
    Louis Deluigi

    Jetzt funkioniert es, Herr Häfliger.