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Bahnverkehr im Sihltal«Corona zeigt die Stärken und Schwächen der SZU»

Seit bald einem Jahr ist Marco Lüthi Direktor der Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn (SZU). Er hat grosse Erneuerungen zu bewältigen. Nun platzte die Corona-Krise mitten in die Vorbereitungen.

SZU-Direktor Marco Lüthi beim Bahnhof Giesshübel – direkt daneben befinden sich auch die Büroräumlichkeiten der SZU.
SZU-Direktor Marco Lüthi beim Bahnhof Giesshübel – direkt daneben befinden sich auch die Büroräumlichkeiten der SZU.
Foto: Moritz Hager

Sie sind seit rund einem Jahr Direktor der Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn (SZU) und erleben mit der Corona-Krise bereits die erste aussergewöhnliche Herausforderung. Wie hat das Virus das Unternehmen verändert?

Corona hat bei uns wie auch bei anderen Unternehmen einiges durchgewirbelt. Die aktuelle Krise ist aber auch ein gutes Beispiel, um die Stärken und Schwächen der SZU aufzuzeigen. Einerseits sind wir ein kleines Team und können dadurch sehr effizient auf neue Umstände reagieren. Durch die kurzen Entscheidungswege konnten wir bereits auf den 4. Mai hin den Fahrplan wieder verdichten. Unsere Unternehmensgrösse ist aber gleichzeitig auch unsere grösste Herausforderung. So fehlen uns interne Fachexperten für solche Situationen, und sobald zwei, drei Schlüsselpersonen ausfallen, kann es systemkritisch werden. Zum Glück hat das Virus unser Personal aber bislang verschont.

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