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Coronavirus in der Region+++ Kanton veröffentlicht Zahlen zum Contact-Tracing +++ Hombrechtikon verschiebt Wahltermin +++

Alle aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in der Region im Nachrichten-Ticker.

Das Wichtigste in Kürze:

  • 3'614 Corona-Infizierte im Kanton Zürich. 130 Todesfälle. (Stand Freitag)
  • Ab dem 11. Mai erfolgte der zweite Schritt in der Lockerung des Lockdowns. Restaurant dürfen unter Auflagen öffnen, Sportler dürfen wieder trainieren, Museen dürfen mit Einschränkungen wieder öffnen.
  • Eine weitere umfassende Phase der Öffnung erfolgt am 8. Juni.
  • Der öffentliche Verkehr wird schrittweise wieder ausgebaut.
  • Sämtliche Gemeindeversammlungen sind entweder abgesagt oder verschoben.
  • Die Schulen öffnen am 11. Mai wieder, aber nur teilweise. Es werden jedoch keine Zeugnisse ausgestellt.

LIVE TICKER

Keine Person im Kanton Zürich mehr in Beatmung

Die Zürcher Gesundheitsdirektion hat am Freitag die aktuellen Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach sind bis jetzt 3614 Personen positiv getestet worden. 15 Personen befinden wegen einer Covid19-Erkrankung im Spital. Erstmals seit langem muss niemand mehr künstlich beatmet werden. Total sind bis heute 130 Personen an der Krankheit verstorben.

Der Kanton hat erstmals auch Daten zum Contact Tracing veröffentlicht: 22 Personen befinden sich derzeit in Isolation, 67 in Quarantäne. (mst)

Gemeindeversammlung und Chilbi abgesagt

Die Gemeindeversammlung vom 4. Juni findet nicht statt. Dies teilte der Gemeinderat Richterswil mit. Die Abnahme der Jahresrechnung wird an der Versammlung vom 2. Dezember behandelt. Auch die Dorfchilbi findet dieses Jahr nicht statt, sondern erst 2021. Die Bergchilbi Samstagern wurde ersatzlos abgesagt. (red)

Besuchsverbot in Zürcher Spitälern wird gelockert

Das generelle Besuchsverbot wird aufgehoben, ab Samstag sind Besuche in Spitälern im Kanton Zürich wieder möglich – allerdings mit Einschränkungen.

Die Gesundheitsdirektion wandelt das bisherige Besuchsverbot in eine Besuchsregelung um. Wie den am Donnerstag aktualisierten Anordnungen und Empfehlungen an Spitäler zu entnehmen ist, sind ab Samstag Krankenbesuche wieder möglich.

Dabei müssen jedoch die Vorgaben des Nationalen Zentrums für Infektionsprävention (Swissnoso) eingehalten werden. So soll beispielsweise bei Patienten, die weniger als vier Tage im Spital sind, auf Besuche verzichtet werden. Besuche sollen auch zeitlich limitiert sein, und es dürfen nie mehr als zwei Besucher gleichzeitig in einem Mehrbettzimmer sein.

Wie bis anhin gelten Ausnahmeregelungen für spezielle Situationen wie etwa in Geburtskliniken, bei sterbenden Patienten und in Kinderkliniken.

Stadt Zürich öffnet rechtes Seeufer und Oberen Letten wieder

Die derzeit gesperrten Uferanlagen am Utoquai, die Blatterwiese und der Obere Letten werden am 6. Juni wieder geöffnet. Das Gleiche gilt für die Hallen- und Sommerbäder.

Die Flaniermeile vom Utoquai bis zum Hornbach, die Blatterwiese und der Obere Letten sind seit dem 20. März geschlossen. Nun werden sie im Gleichklang mit dem am Mittwoch vom Bundesrat beschlossenen nächsten Lockerungsschritt am 6. Juni geöffnet, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte.

Die Abstands- und Hygieneregeln des Bundes müssen weiter eingehalten werden. Falls sich zu viele Leute nicht daran halten, sollen die Anlagen wieder geschlossen werden.

Ebenfalls per 6. Juni sollen auch wieder alle Hallen- und Sommerbäder für die gesamte Bevölkerung geöffnet werden. Unter welchen Rahmenbedingungen dies geschehen kann, ist derzeit noch offen. (SDA)

Hombrechtikon setzt Wahltermin fest

Die Gemeinde Hombrechtikon setzt die Ersatzwahl für das Schulpräsidium und ein Mitglied der Schulpflege neu auf den 27. September an. Dies gibt die Gemeinde am Donnerstag bekannt. Die Wahl war ursprünglich am 17. Mai geplant gewesen.

Zürichsee-Schiffe fahren wieder

Die Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft sticht wieder in See: Nach knapp dreimonatiger Pause startet die ZSG am Montag, 8. Juni in die Sommersaison. Alle Kursfahrten auf See und Limmat werden dann wieder regulär durchgeführt, teilt die ZSG mit. Den Hauptsaisonfahrplan im Juli und August werde es in diesem Jahr jedoch nicht geben. Bis zum Ende der Sommersaison am 18. Oktober sind die Schiffe durchgängig mit demselben Fahrplan unterwegs, heisst es in der Mitteilung weiter. Grund dafür sei eine Reduzierung der Saisonmitarbeiter.

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Oetwil beendet Einkaufsdienst per 29. Mai

Seit dem 30. März bietet die Politische Gemeinde Oetwil am See einen Einkaufsdienst für Personen der Risikogruppen an.

Dieses Angebot richtet sich grundsätzlich an alle über 65-jährigen Personen in Oetwil am See. Auch von dem Dienst profitieren können Einwohner/innen, bei welchen Vorerkrankungen gemäss Liste des Bundesamts für Gesundheit bekannt sind.

Aufgrund des massiven Rückgangs der Anfragen für den Einkaufsdienst und der Veränderung der aktuellen Lage hat sich die Gemeinde Oetwil am See dazu entschieden, den Einkaufsdienst per 29. zu beenden. Dies teilt sie am Mittwoch mit.

Zwei neue Todesfälle im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich hat es seit Montag zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gegeben. Damit stieg die Zahl der Todesfälle bis Dienstagnachmittag auf 130.

Innert 24 Stunden kam es auf Kantonsgebiet zu sechs Neuinfizierten. Damit liegt die Zahl der positiv Getesteten bei 3603 Personen.

Im Spital liegen aktuell 19 Personen, das sind 4 weniger als am Montag. Künstlich beatmet wird ein Patient, gleich wie am Vortag. (sda)

Rückkehr zur Normalität in Horgen

Dank der positiven Entwicklung der Corona-Pandemie werden die Büros der Gemeindeverwaltung Horgen ab dem 2. Juni wieder zu den regulären Zeiten für die Bevölkerung geöffnet sein.

Wie die Gemeinde mitteilt, werden die Horgner und Horgnerinnen jedoch gebeten, weiterhin nur in zwingenden Fällen persönlich die Verwaltung zu besuchen. Für weitere Infos: https://www.horgen.ch/online-schalter.

VBZ bald wieder im Normalbetrieb

Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) kehren langsam zum Normalbetrieb zurück. Drei Tramlinien, die vorübergehend gestrichen wurden, nehmen ab kommendem Dienstag ihren Betrieb wieder auf. Das Nachtnetz bleibt aber eingestellt.

Die VBZ dünnte aufgrund der Coronakrise ihren Fahrplan Ende März stark aus. Nach der ersten Lockerung vom 4. Mai nähren sich die VBZ ab dem 2. Juni aber fast wieder dem Normalbetrieb, wie sie am Dienstagmorgen mitteilten.

Das betrifft unter anderem die Tramlinie 15, die ihren Betrieb wieder aufnehmen wird. Die Linie 4 bedient ab dem 2. Juni wieder die ganze Strecke bis Bahnhof Tiefenbrunnen und die Linie 10 verkehrt ebenfalls wieder im Normalbetrieb bis Albisgütli. Zudem werden auch die Buslinien 66, 69, 75, 89 wieder nach gewohntem Fahrplan fahren.

Eingestellt bleibt aber bis auf Weiteres das Nachtnetz. Die VBZ empfehlen ihren Fahrgästen, Stosszeiten zu meiden und in Tram und Bus eine Maske zu tragen. (sda)

Betrügerische Corona-Kredite

Nicht alle Anträge um Corona-Kredite sind korrekt ausgefüllt worden. Im Kanton Zürich beträgt die Deliktssumme der im Kanton Zürich rapportierten Fälle bei etwa 2,5 Millionen Franken.

Wie die Zürcher Staatsanwaltschaft auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Montag mitteilte, handelt es sich hier um eine Zwischensumme.

Bereits am 12. Mai waren diesbezügliche Fälle im Kanton Zürich bekannt geworden. Rund 30 Verdachtsfälle für betrügerisch gestellte Anträge wurden im Zusammenhang mit der Covid-Verordnung des Bundesrates öffentlich gemacht. Der genaue Deliktsbetrag konnte zum damaligen Zeitpunkt jedoch noch nicht beziffert werden.

Häufig ging es um Betrug und Urkundenfälschung, möglicherweise auch um Geldwäscherei. Die erlangten Kredite würden entweder auf Privatkonten oder ins Ausland transferiert. Oder sie würden für nicht corona-bedingte Zwecke verwendet, wie für die Rückzahlung von privaten Darlehen, hiess es. (sda)

Flughafen öffnet Spotterplätze wieder

Mit dem Rückgang der Corona-Zahlen kehrt auch am Flughafen Zürich allmählich das Leben zurück. Nun öffnet der Flughafen die Spotterplätze wieder.

Die besten Plätze, um startende und landende Maschinen zu beobachten, sind ab Donnerstag wieder geöffnet, teilte der Flughafen über Twitter mit. Seit Beginn der Pandemie waren sie abgesperrt. Die Zuschauerterrasse bleibt jedoch bis auf Weiteres geschlossen.

Polizei auf Landiwiese und Saffa-Insel im Einsatz

Das schöne Wetter hat in der Stadt Zürich an Auffahrt viele Menschen in die Parks und Freizeitanlagen gelockt. Zu viele, wie sich im Verlauf des Nachmittages zeigte. Gemäss Augenzeugenberichten forderte die Stadtpolizei die Menschen auf der offenbar besonders stark bevölkerten Landiwiese und Saffainsel dazu auf, sich zu zerstreuen und die Distanz-Regeln des Bundesrates einzuhalten.

Dies zeigte Wirkung: Die Zahl der Personen an den besagten Plätzen habe danach deutlich abgenommen, so der ZRZ-Augenzeuge. (mst)

Omar Zeroual

Omar Zeroual

Fähre nimmt Normalbetrieb wieder auf

Die Zürichsee-Fähre Horgen-Meilen kehrt ab Montag, 25. Mai wieder zurück zum normalen Fahrplan.

Mit den Lockerungsmassnahmen des Bundesrates haben die Frequenzen bei der Fähre wieder zugenommen, sind aber noch unter dem üblichen Niveau, heisst es in der Mitteilung. Dennoch wird die Zürichsee-Fähre bereits ab Auffahrt, 21. Mai, das Angebot ausbauen und ab Montag, 25. Mai, zum normalen Fahrplan zurückkehren .

Erste Anpassungen ab Auffahrt

Ab Auffahrt werden die Abendkurse wieder vollständig angeboten. Am Freitag, 22. Mai 2020 (Brückentag), bietet die Fähre während dem Tag einen 10-Minuten Takt an. Am Wochenende fährt die Fähre bereits den normalen Wochenendfahrplan.

Fahrplan ab 25. Mai

Nächste Woche wird die Fähre den bekannten 10-Minuten Takt anbieten. In den Hauptverkehrszeiten werde jedoch bis auf weiteres das Angebot auf einen 7 ½ Minuten Takt verdichtet.

Zürcher Seebecken bleibt bis auf Weiteres gesperrt

Das Utoquai, die Zürcher Promenade am rechten Seeufer, bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Menschenansammlungen können dort laut der Stadtzürcher Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart (Grüne) nur so verhindert werden.

«Das Utoquai zu räumen an einem Freitagabend, wenn zu viele Leute zu nahe beieinanderstehen und die Leute den Platz nicht verlassen wollen, ist nicht machbar», erklärte Rykart am Dienstag in einem Interview in der «NZZ». Die Stadtpolizei sei gross, aber sie stosse in so einem Fall doch an Grenzen.

Der Druck, das Seebecken wieder zugänglich zu machen, ist laut der Sicherheitsvorsteherin «gigantisch». Dennoch wartet die Stadt erst mal ab, ob es weitere Lockerungsschritte vom Bund gibt.

«Wenn wieder mehr als fünf Leute zusammenstehen dürfen, halte ich die Öffnung für eine Möglichkeit», sagte Rykart. Die Öffnung werde kaum vor dem 8. Juni kommen, erklärte sie gleichentags in einem Gespräch mit dem «Tagesanzeiger».

Eine weitere Herausforderung für die Polizei ist laut Rykart das Nachtleben. «Bilder wie in Basel, wo es am letzten Wochenende zu einem Massenauflauf von Partygängern gekommen ist, wollen wir in Zürich nicht sehen», sagte sie in diesem Interview. Die Distanzregeln und das Versammlungsverbot ab fünf Personen müssten eingehalten werden.

Die Stadtpolizei werde einschreiten, wenn «es überbordet». Auch temporäre Schliessungen schliesst Rykart nicht aus. (sda)

Kinder-KofferSmärt fällt aus

Die Marktkommission des Stäfner Wochenmarktes hat beschlossen den Kinder-KofferSmärt am 6. Juni ausfallen zu lassen. Die geltenden Hygiene- und Abstandsvorschriften machen eine Durchführung unmöglich, schreiben die Organisatoren.

Chilbi Wädenswil wird verschoben

Die Chilbikommission Wädenswil hat einen ersten Entscheid zur grössten Chilbi am Zürichsee gefällt. Im August kann der Traditionsanlass nicht wie geplant stattfinden. Aber: «Die Chilbi Wädenswil 2020 soll im gewohnten Umfang durchgeführt werden, wenn es aus gesundheitlicher wie auch aus politischer Sicht möglich ist», heisst es in einer Mitteilung.

Man habe bereits ein Datum im Visier, es brauche aber noch diverse Abklärungen. Abwarten will man, was der Bundesrat am 27. Mai für nächste Lockerungsschritte bekannt gibt. Nach dem Entscheid der Landesregierung werde offiziell kommuniziert, ob und wann die Chilbi Wädenswil stattfindet.

Nebst dem alternativen Chilbitermin diskutiert die Kommission auch darüber, ob vom 22. August bis 24. August ein kleineres Alternativprogramm durchgeführt werden soll: «Denn kalendarisch findet die Chilbi Wädenswil dann nun mal statt», heisst es in der Mitteilung weiter. Auch dies sei jedoch vom Bundesratsentscheid abhängig.

Die Chilbi Wädenswil wird verschoben.
Die Chilbi Wädenswil wird verschoben.
André Springer

Auch in Erlenbach keine Gemeindeversammlung

Die für den 22. Juni geplante Gemeindeversammlung wird auf den 21. September 2020. Das teilt der Erlenbacher Gemeinderat mit. Dies weil jeweils durchschnittlich über hundert Personen die Versammlung besuchen.

Ob im Juni bereits wieder alle Personen problemlos und uneingeschränkt zur Gemeindeversammlung kommen können, sie aber noch ungewiss, heisst es in der Mitteilung. Die Vorbereitungsarbeiten wie auch der Druck der Broschüren hätten aber jetzt bereits veranlasst werden müssen.

Damit sind Kosten verbunden. Die vorgesehenen Geschäfte wie etwa die Genehmigung der Jahresrechnung 2019 seien ausserdem nicht zeitkritisch, weshalb sie auch auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden können.

Oetwil sagt Gemeindeversammlung ab

Veranstaltungen, bei denen viele Menschen in geschlossenen Räumen eng beieinander sind, erhöhen das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus erheblich. Der Oetwiler Gemeinderat hat daher beschlossen, die Gemeindeversammlung vom 15. Juni abzusagen. Dies teilt er schriftlich mit.

«Der Gemeinderat kann nicht garantieren, dass infizierte Menschen nicht an der Gemeindeversammlung teilnehmen», heisst es im Schreiben. Überdies sei es aus Platzgründen im Mehrzweckgebäude Breiti nicht möglich, dass die Teilnehmenden in genügendem Mass Abstand voneinander halten können.

Die für die Juni-Versammlung vorgesehenen Traktanden werden an der Gemeindeversammlung vom 21. September behandelt. Es handelt sich dabei um die Genehmigung der Jahresrechnung 2019, die definitive Einführung und das Kostendach von Schulassistenzen und die definitive Einführung der Musikalischen Grundausbildung (MGA).

Uetikon am See sagt Gemeindeversammlung ab

Aufgrund der Corona-Pandemie kann die geplante Gemeindeversammlung in Uetikon vom 8. Juni nicht durchgeführt werden. Die nächste Gemeindeversammlung findet voraussichtlich dann am Montag 14. September statt.