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Coronavirus in der Region+++ 781 neue Fälle im Kanton Zürich +++ Fast 100 Menschen in Spitalbehandlung +++

Alle aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in der Region im Nachrichten-Ticker.

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Die aktuellsten Vorschriften im Kanton Zürich finden Sie an dieser Stelle: «Das gilt aktuell im Kanton Zürich»

Die neusten Zahlen finden Sie hier: So entwickelt sich die Pandemie in der Region

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781 neue Corona-Fälle im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich wurden in den letzten 24 Stunden 781 neue Corona-Fälle registriert. Das sind etwas weniger als am Tag zuvor, wie die Zürcher Gesundheitsdirektion mitteilt.

Die Zahl der Personen, die wegen Covid19 hospitalisiert werden mussten, stieg von 99 auf 101. Dieser Anstieg fällt also deutlich geringer aus als in den Tagen zuvor. 10 Personen müssen derzeit auf den Intensivstationen der Zürcher Spitäler künstlich beatmet werden (2 mehr als am Mittwoch). Es wurde kein neuer Todesfall verzeichnet. (mst)

Fast 1000 Neuinfektionen

Im Kanton Zürich sind seit Dienstag 989 Neuinfektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. 99 Menschen befinden sich in Spitalbehandlung, acht werden beatmet. Eine weitere Person ist an den Folgen der Infektion gestorben.

Seit dem 1. Juli 2020 wurden 14'052 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. 157 Personen sind insgesamt gestorben, wie die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich am Mittwoch mitteilte.

Die Anzahl positiver Coronatests lag letzte Woche im Schnitt bei 11,9 Prozent. In der Woche zuvor lag der Schnitt noch bei 7,9 Prozent. Im Kanton Zürich waren bereits am Samstag und am Sonntag jeweils etwas über 500 Neuinfektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Am Montag waren es 205 Personen.

St. Gallen erlaubt weiterhin Grossveranstaltungen

Im Kanton St. Gallen bleiben Grossveranstaltungen weiterhin erlaubt. Die Rapperswil-Jona Lakers können ihre Heimspiele also weiterhin vor mehr als 1000 Zuschauerinnen und Zuschauern austragen.

Der St. Galler Regierungspräsident Bruno Damann (CVP) informierte am Dienstag über die angepassten Massnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus. Die Regierung setze im wesentlichen auf die vom Bund erlassenen neuen Bestimmungen, wie einer allgemeinen Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen.

Grossveranstaltungen bleiben in St. Gallen weiterhin möglich. Gemäss aktuellen Daten habe sich bis jetzt keine Person an einer Grossveranstaltung mit dem Coronavirus angesteckt, hiess es. Der FC St. Gallen und die Rapperswil-Jona Lakers hätten strenge Schutzkonzepte, die vom Kanton geprüft wurden. (sda)

Corona-Test in der Apotheke: Zürich startet Pilotversuch

Die Zürcher Gesundheitsdirektion startet einen Pilotversuch: Vier Apotheken im Kanton führen neu Corona-Tests durch. Zum Testen in die Apotheke sollte jedoch nur, wer keine oder nur leichte Symptome hat. Drei der Apotheken befinden sind in der Stadt Zürich (Paradeplatz, Europaallee, Morgental Wollishofen) und eine in Regensdorf.

Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP) kündigte den Pilotversuch in der Kantonsratsdebatte vom Montag an. (sda)

Über 1000 Neuinfektionen am Wochenende im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich sind am Samstag und am Sonntag jeweils etwas über 500 Neuinfektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Das sind zwar weniger als am Freitag, aber deutlich mehr als an den Tagen davor.

Konkret sind am Samstag 540 Neuinfektionen bestätigt worden und am Sonntag 526, wie Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP) am Montag vor dem Kantonsrat erklärte. Zum Vergleich: Am Freitag hatte der Kanton 715 neue Fälle gemeldet, am Donnerstag 342.

Am Sonntag waren 71 Personen wegen einer Coronainfektion hospitalisiert. Sechs wurden beatmet. (sda)

Kanton Zürich vermeldet Rekordzahl

Der Kanton Zürich vermeldet am Freitag 715 neue Corona-Fälle. Das ist die höchste seit Beginn der Pandemie verzeichnete Zahl dieser Art. Die Zahl der Personen in Spitalpflege stieg von 47 auf 62. 7 Personen müssen künstlich beatmet werden. Der 7-Tage-Durchschnitt erreicht mit 310 ebenfalls einen neuen Höchststand.

Ein Vergleich mit den Zahlen im Frühjahr ist jedoch schwierig, da heute viel mehr getestet wird. Die Dunkelziffer lag im Frühling demnach wohl viel höher.

Hier geht es zu den aktuellen Corona-Zahlen aus Kanton und Region.

Maskenpflicht für Erwachsene an Zürcher Schulen

Ab dem kommenden Montag gilt für Erwachsene auf dem Areal aller Schulen im Kanton Zürich eine generelle Maskenpflicht. Dies teilt die Bildungsdirektion am Donnerstag mit.

In den vergangenen Wochen seien die Neuansteckungen mit dem Coronavirus (COVID-19) im Kanton Zürich stark angestiegen. Komme es an einer Schule zu einer Ansteckung, seien oftmals umfassende Quarantänemassnahmen nötig, die einen erheblichen Eingriff in die persönliche Freiheit der Schülerinnen und Schüler darstellten und den Schulbetrieb in hohem Masse beinträchtigen könnten. Um die Aufrechterhaltung eines möglichst uneingeschränkten Schul- und Lehrbetriebs zu ermöglichen, werde deshalb an den Schulen im Kanton Zürich eine generelle Maskenpflicht für Erwachsene (Lehr- und Schulpersonal, Behördenmitglieder, Eltern und Dritte) angeordnet.

Die Regelung tritt am 19. Oktober in Kraft und gilt auf dem gesamten Schulareal. Dazu gehören Schulgebäude, aber auch Sporthallen, Betreuungsräume und Pausenplätze. Die Maskenpflicht auf dem Schulareal gilt zudem für Schülerinnen und Schüler sowie Lernende an den Schulen der Sekundarstufe II und Studierende der Tertiärstufe B.

Maskenpflicht gilt vorerst bis 31. Dezember

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind weiterhin Unterrichtssequenzen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten wird oder wenn der Schutz durch ausreichende Schutzvorkehrungen, wie Plexiglaswände, sichergestellt werden kann. Unverändert bleiben auch die bisherigen Regelungen für Schülerinnen und Schüler sowie Lernende und Studierende auf allen Schulstufen.

Die Massnahme ist bis 31. Dezember befristet und kann je nach Entwicklung der epidemiologischen Lage vorzeitig aufgehoben oder verlängert werden. Die vom Regierungsrat mit Beschluss vom 8. Juli festgelegten Rahmenbedingungen für die Schutzkonzepte der Bildungseinrichtungen gelten weiterhin.

Kanton verschärft Massnahmen

Angesichts der drastisch steigenden Zahlen reagiert nun auch der Kanton Zürich: Neu gilt eine verschärfte Maskentragpflicht in Gastronomiebetrieben, Bars und Clubs, teilt der Regierungsrat mit.

Ebenso gilt bei Veranstaltungen mit mehr als 30 Personen in Innenräumen neu eine Maskentragpflicht, sofern die Mindestabstände nicht eingehalten werden können. Bisher galt dies für Veranstaltungen in Innenräumen mit mehr als 100 Personen bzw. in Innen- und Aussenräumen mit mehr als 300 Personen. Die neuen Massnahmen gelten ab Donnerstag, 15. Oktober.

Herbstmarkt Stäfa abgesagt

Der Gemeinderat Stäfa hat entschieden, dass der Herbstmarkt vom 19. – 20. November 2020 nicht durchgeführt wird. Aufgrund der aktuellen Entwicklung und die momentan bestehenden Einschränkungen sehe er keine Möglichkeit, den Anlass mit den geltenden Abstands- und Hygienevorschriften sinnvoll durchzuführen, heisst es in der Mitteilung.

342 neue Fälle übers Wochenende

Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich hat am Montag 342 neue laborbestätigte Covid-19-Fälle seit Freitag gemeldet. Der Anstieg ist auf mehrere Cluster zurückzuführen.

100 Fälle entfielen auf den Samstag, 200 auf Sonntag und 42 auf Montag, wie die Gesundheitsdirektion am Montagnachmittag mitteilte.

Das Contact Tracing-Team habe alle Neuinfizierten des Wochenendes per SMS kontaktieren können. Es habe verschiedenen Cluster gegeben. Mehrere Ansteckungen habe es beispielsweise bei einem Geschäftsapero, in einem Asylzentrum sowie an Salsa-Tanzveranstaltungen gegeben.

Um mit den steigenden Fallzahlen mithalten zu können, werde das Contact Tracing weiter ausgebaut.

Billetverkauf im Bus wieder möglich

Ab dem 1. Oktober können in der Region Zürich Tickets wieder direkt im Bus gekauft werden. Der Ticketverkauf durch das Fahrpersonal wird im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) wieder eingeführt, schreiben der ZVV und die Busbetriebe in einer gemeinsamen Mitteilung. Dies betreffe jene Busse, in denen schon vor dem Lockdown Tickets verkauft wurden, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Verkehrsunternehmen empfehlen den Fahrgästen jedoch weiterhin, ihre Tickets über andere Kanäle zu kaufen.

Weiterhin hintere Türen benützen

Trotz der Wiederaufnahme des Ticketverkaufs beim Fahrpersonal bleibt die vorderste Bustür grundsätzlich geschlossen. Sie wird lediglich zum Einstieg von Fahrgästen geöffnet, die ein Ticket kaufen müssen. Nach dem Kauf muss der Fahrgast nach hinten ins Wageninnere aufschliessen. Alle anderen Fahrgäste müssen die hinteren Türen benützen.

In den Städten Zürich und Winterthur bleibt die vorderste Bustür in allen Bussen ohne Ticketverkauf weiterhin geschlossen. Sehbehinderte Fahrgäste können weiterhin vorne einsteigen.

Keine Eisbahn in Horgen

Die Organisatoren der Eisbahn vor der Alten Schule in Horgen verzichten in diesem Jahr auf die Eisbahn. Das schreiben sie in einer Mitteilung. Die Unsicherheit wegen Corona sei schlicht zu gross, heisst es. Dazu komme, dass wohl viele Teamevents in der Weihnachtszeit ausfallen werden. Diese Events seien ein wichtiger Teil der Einnahmen der Eisbahn.

Aus der Fragerunde

Aus der Fragerunde gibt es einige spannende Aspekte.

  • Es ist kein Testzentrum am Flughafen Zürich geplant.
  • Shops werden bei Verstoss geschlossen, so wie das in Winterthur am Mittwoch geschah.
  • Bei Verstoss gegen die Kontaktangabepflicht in der Prostitution wird der Anbieter oder die Anbieterin gebüsst, es sei denn der Freier gibt falsche Daten an.

Steiner bilanziert

Man habe präventive Massnahmen beschlossen, der eingeschlagene Weg soll weitergegangen werden. Die Massnahmen seien aber auf Zeit, sie werden immer wieder überprüft. Man wolle beobachten, wie sich die Pandemie entwickelt, wenn das Wetter kühler wird.

Maskenpflicht im Gymi?

Seit den Sommerferien sind im Kanton Zürich in den Volksschulen 79 Schülerinnen und Schüler positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Dazu 53 Lehrer.

In den Berufsschulen und im Gymi sind es 112 positive Tests bei Schülerinnen und Schüler, dazu zwei Lehrer.

Ab Sekundarstufe zwei gelten ab sofort verschärfte Massnahmen. Neu sollen die Schülerinnen und Schüler entweder Masken tragen oder dann müssen Arbeitsplätze mit Plexiglas abgetrennt werden. Dies gilt in Situationen, bei denen Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Klassen zusammenkommen.

Grossveranstaltungen ab 1. Oktober

Der Sicherheitsdirektor sagt, er freue sich auf die Grossveranstaltung im Oktober. Insgesamt seien 11 Gesuche eingegangen, sechs davon aus dem Sport - sämtliche seien bewilligt worden. Betroffen sind die Hockeyclubs ZSC, EHC Kloten und der EHC Winterthur, dazu die Fussballclubs FCZ und GC.

Mario Fehr spricht über Kontrollen

«Die strikten Kontrollen unterscheiden uns auch von den anderen Kantonen», sagt Fehr. Über 3000 Schutzkonzepte seien überprüft worden, dabei habe man 709 Mängel festgestellt. Diese Mängel werden dann behoben, die Leute zeigen sich kooperativ, so Fehr.

Auch das Contact Tracing am Flughafen sei erfolgreich. Zudem seien 1300 Personen überprüft worden, ob sie die Quarantänepflicht einhalten. Dabei wurden 14 Personen gebüsst.

Insgesamt seien laut Fehr 23 Bussen ausgesprochen worden.

Contact Tracing funktioniere

Innerhalb von 2,5 Stunden nach Meldungseingang bei der Gesundheitsdirektion werden die Betroffenen informiert. Rickli sagt: «Wer Symptome hat, soll sich schnell testen lassen,» Damit könne man das Contact Tracing noch deutlich verbessern.

Bei Symptomen soll man sich an den Hausarzt wenden, sagt Rickli. Im Moment reichen die Kapazitäten, aber man tausche sich mit dem BAG aus über die möglichen Szenarien im Herbst und Winter. Es gäbe aber keine Hinweise, dass man die Quarantäne verkürzen könnte, auch wenn das das Ziel wäre.

Nun spricht die Gesundheitsministerin

Nathalie Rickli sieht die Situation als stabil. Die Massnahmen haben gegriffen, ist sich die Regierungsrätin sicher. Aber das Resultat sei ein Zusammenspiel aus den Massnahmen, dem Verhalten der Bevölkerung und den Kontrollen.

Sie stellt eine grössere Eigenverantwortung fest. Die Leute tragen häufiger Masken, auch in Situationen in denen sie nicht müssen.

Sie spricht zudem eine Warnung an die Ärzte aus: Es gilt eine Maskenpflicht, Ärzte, die missbräuchlich Atteste zur Maskenbefreiung aussprechen werden kontrolliert.

Rickli sagt: «Die Masken schützen auch vor Quarantäne, weil wenn Leute konsequent eine Maske tragen, müssen sie danach nicht in Quarantäne.»

Die 100er Beschränkung fällt

Neu dürfen sich in Clubs und Bars 300 Personen aufhalten, statt wie bis anhin 100. Aber es gilt auch hier eine Maskenpflicht. Neu ist auch die Kontaktangabepflicht im Prostitutionsgewerbe, sagt Regierungspräsidentin Steiner.

3 Kommentare
    Peter Schärer

    Gahts na,,kleine Familirnanlässe werden so fest reglementiert und die Zsc ler dürfen in dieser Lage rinfach