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Coronavirus in der Region+++ Christmas Show in Adliswil abgesagt +++ Slow-Up am Zürichsee ist abgesagt +++ Stäfa streicht Chilbi +++

Alle aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in der Region im Nachrichten-Ticker.

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Bring- und Holtag in Wädenswil abgesagt

Der in Wädenswil alljährlich stattfindende Bring- und Holtag findet nicht statt. Die Durchführung am Samstag 5. September wurde ersatzlos gestrichen. Das beliebte Tauschen und Entsorgen von Waren an der Rütibüelstrasse ist dieses Jahr damit nicht mehr möglich.

Christmas-Show in Adliswil abgesagt

Die XMAS Show 2020 in der Adliswiler Kulturschachtle ist abgesagt worden. Den Anlass besuchen jedes Jahr etwa 500 Personen. Künstler wie Toni Vescoli oder Bernarda standen auf dem Programm. Der Veranstalter bedaure es sehr, dass die Helfer und Artisten nun auf ihr Einkommen verzichten müssen. Der Vorverkauf hätte ein volles Haus versprochen, heisst es in der Mitteilung weiter. Das 10-jährige Jubiläum werde auf 2021 verschoben.

Zürcher Clubs leiden unter Corona
«Ohne weitere Unterstützung muss im Herbst die Hälfte der Clubs schliessen»
Die Clubszene war in den letzten Wochen wegen verschiedener Superspreader-Events immer wieder negativ in die Schlagzeilen geraten. Die Zürcher Bar- und Clubkommission trat am Freitag an die Öffentlichkeit und nahm Stellung zu einem möglichen Clubverbot und der schwierigen finanziellen Situation der Clubbetreiber.
SDA/Keystone
Stäfa sagt Chilbi ab

Aufgrund der steigenden Corona-Fallzahlen und der ungewissen Entwicklung hat der Stäfner Gemeinderat entschieden, die diesjährige Chilbi abzusagen. In der Verenagemeinde hätte die Chilbi vom 26. bis zum 28. September stattfinden sollen.

Slow-Up findet nicht statt

Wie so viele Grossveranstaltungen, fällt dieses Jahr auch der Slow-Up am Zürichsee wegen Corona ins Wasser. Wie die Veranstalter am Freitag mitteilen, wird der 17. Slow-Up Zürichsee abgesagt. Die gemächliche Fahrt von Meilen bis nach Schmerikon hätte am 27. September stattfinden sollen.

Wegen Coronavirus keine Weinschiffe am Zürcher Bürkliplatz

Das Coronavirus lässt die Expovina in diesem Jahr auf Grund laufen: Die Weinausstellung auf den Schiffen am Bürkliplatz fällt aus. Die betrieblichen Einschränkungen seien zu gross.

Die 67. Ausgabe der Zürcher Weinausstellung hätte vom 29. Oktober bis am 12. November stattgefunden. Die Einschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie seien aber zu gross, teilten die Veranstalter am Montag mit. Die Weinmesse könne unter diesen Umständen nicht durchgeführt werden. (SDA)

Keine Chilbis in Zumikon und Uetikon

Aufgrund der steigenden Corona-Fallzahlen und der ungewissen Entwicklung haben die Gemeinden Zumikon und Uetikon in Absprache mit den zuständigen OKs entschieden, ihre Chilbis für dieses Jahr abzusagen. In Zumikon hätte die Chilbi vom 26. bis zum 28. September stattfinden sollen. In Uetikon war die Chilbi zusammen mit dem Herbstmarkt auf das Wochenende vom 2. Oktober geplant gewesen. Auch letzter findet in diesem Jahr nicht statt.

Zolliker feiern im kleinen Rahmen

Die 1.-August-Feier auf der Zolliker Allmend findet dieses Jahr nicht im gewohnten, sondern nur im kleinen Rahmen statt. Wie die Gemeinde mitteilt, wurden Festzelt, Lampionumzug und Catering aus dem Programm für die diesjährige Bundesfeier gestrichen. Ganz auf das Feiern verzichten möchte man in der Goldküsten-Gemeinde dann aber doch nicht: Auf der Zolliker Allmend spielt um 20.30 Uhr die Alphornbläsergruppe der Stadtzürcher Alphornbläservereinigung. Um 21.30 Uhr wird das Höhenfeuer entfacht und bei gemütlichem Beisammensein der 1. August gefeiert.

Die diesjährige Festrede hätte Katrin Gügler, Direktorin Amt für Städtebau gehalten. Die Festrede von Katrin Gügler wird auf die Bundesfeier 2021 verschoben.

Absage von drei beliebten Wollerauer Anlässen

Die Gemeinde Wollerau teilt mit, dass gleich drei Anlässe aufgrund der Covid-19-Verhaltensregeln abgesagt werden müssen:

  • Die 1. Augustfeier auf dem Becki
  • Das Open Air Konzert vom 15. August in der Arena MPS Riedmatt
  • Die Chilbi vom 9. bis 11. Oktober

Keine 1. August Feier in Hombrechtikon

Der Gemeinderat von Hombrechtikon hat mit Bedauern entschieden, die Hombrechtiker Bundesfeier vom 1. August 2020 abzusagen.

Es müsse als äusserst fraglich angesehen werden, dass die aktuell geltenden Bestimmungen von Bund und Kanton betreffend Corona bei einer Durchführung der Feier korrekt hätten eingehalten werden können, schreibt der Gemeinderat in einer Mitteilung.

Auch stelle sich die Frage, ob unter diesen Umständen überhaupt hätte Festfreude aufkommen können.

Stadtzürcher Sportlager wegen Corona abgesagt

Das traditionelle Zürcher Sport-Ferienlager in Fiesch VS ist abgesagt. Grund dafür sind die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie und die damit verbundenen Sicherheitsauflagen.

Seit 1985 nehmen jeweils rund 700 Stadtzürcher Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 15 Jahren an diesem Herbstlager teil und probieren neue Sportarten und Freizeitbeschäftigungen aus. Dazu kommen jeweils rund 200 Leiterinnen und Leiter.

Diese Lager in Fiesch gehören zu den grössten Jugendlagern in der Schweiz. Nun hat sich die Stadt entschieden, es in diesem Jahr ausfallen zu lassen. Wegen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Sicherheitsauflagen könne es nicht stattfinden, teilte die Stadt am Freitag mit. Geplant war es vom 4. bis 10. Oktober. (sda)

Keine Chilbi in Meilen

Die Meilemer Chilbi 2020 ist abgesagt. Geplant war das Volksfest vom 17. September bis am 19. September. Der Gemeinderat Meilen hat entschieden, auf die Durchführung der Chilbi zu verzichten. Die Chilbi werde erfahrungsgemäss von weit über 1000 Personen besucht, teilt der Gemeinderat mit. Es sei nicht möglich, unter Einhaltung aller vom Bund derzeit bekannten und vorgegebenen Schutz- und Hygienemassnahmen einen sorglosen Chilbibetrieb zu gewährleisten.

Obwohl die Chilbi nicht stattfindet, wird der Chilbifriitig, 18. September 2020, für die Meilemer Schülerinnen und Schüler schulfrei sein. Die Lehrpersonen werden eine von langer Hand geplante Weiterbildung besuchen. Die Gemeindeverwaltung bleibt jedoch am Chilbifriitig geöffnet.

Keine Bundesfeier in Rüschlikon

In Rüschlikon wird es dieses Jahr keine 1. August-Feier geben. Dies schriebt der Gemeinderat in einer Medienmitteilung. Ebenfalls abgesagt sind die Herbst-Chilbi und der für den 4. und 5. September angedachten Bring- und Holtreff. Die Gemeinde schreibt, die Distanzregeln des BAG könnten bei solchen Anlässen nur schwer eingehalten werden und die Gefahr von zahlreichen Ansteckungen wäre zu gross. Weiter heisst es in der Mitteilung: «Zum Entschluss beigetragen haben auch die wieder stark steigenden Infektionszahlen, welche eine kurzfristige Absage der beliebten Anlässe bedingen und so die Vorbereitungsarbeiten zunichte machen würden.»

Absage der 1. August-Feier in Oberrieden

Die traditionelle 1. August-Feier auf dem Ebnet wird in diesem Jahr nicht durchgeführt. Dies hat der Gemeinderat Oberrieden in einem Zirkulationsbeschluss entschieden.

Einerseits sei es herausfordernd, die notwendigen Schutzkonzepte umzusetzen. Dies hätte zwangsläufig zu Einschränkungen für die Besucherinnen und Besucher des Anlasses geführt, heisst es in der Mitteilung des Gemeinderates. Anderseits wäre damit zu rechnen gewesen, dass – je nach Wetter – viel mehr Besucher an der Feier hätten teilnehmen wollen, nachdem bereits die meisten Feiern im Bezirk abgesagt worden sind.

Aus diesen Gründen und zum Schutz der Bevölkerung habe der Gemeinderat entschieden, auf die Durchführung der Feier zu verzichten.

Zahl der Badegäste in Zürich wird wieder limitiert

Die Stadt Zürich reagiert auf die rasant steigenden Corona-Zahlen im Raum Zürich. Die Zahl der Badegäste in den Bädern Utoquai und in der Frauenbadi am Stadthausquai wird wieder limitiert.

Im Utoquai gilt ab sofort wieder eine maximale Besucherzahl von 400 Personen, in der Frauenbadi eine solche von 180. So könne der Abstand von 1,5 Metern wieder eingehalten werden.

Wie der Stadtrat am Donnerstag mitteilte, prüft das Sportamt die Situation laufend. Falls nötig würden auch in anderen Bädern wieder Personenbeschränkungen eingeführt.

Wie vor einigen Wochen müssen Badegäste nun also wieder auf der Webseite des Sportamtes prüfen, ob sie Platz haben oder nicht. (sda)

Wegen den steigenden Corona-Zahlen führt die Stadt wieder eine Personenbeschränkung für die Schwimmbäder ein, vorerst im Utoquai (siehe Bild) und in der Frauenbadi am Stadthausquai.
Wegen den steigenden Corona-Zahlen führt die Stadt wieder eine Personenbeschränkung für die Schwimmbäder ein, vorerst im Utoquai (siehe Bild) und in der Frauenbadi am Stadthausquai.
Mascotte und Plaza unterbrechen Clubbetrieb

Nach dem Flamingo und dem Plaza wird ein weiterer Corona-Fall in einem Zürcher Club bekannt. Wie das Mascotte mitteilt, war auch dort ein Partygänger anwesend, der später positiv auf Covid-19 getestet wurde. Die Nachricht habe den Club am Donnerstagvormittag erreicht. Um mögliche Weiterverbreitungsketten einzudämmen, hätten sich das Mascotte und das Plaza entschieden, den Clubbetrieb per sofort zu unterbrechen, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung. Ab kommender Woche würden sie ihn unter Berücksichtigung des Schutzkonzepts wieder aufnehmen. (miw)

Zürich sucht externen Anbieter für das Contact Tracing

Die vielen neuen Corona-Fälle bringen das Contact Tracing im Kanton Zürich allmählich an den Anschlag. Der Kanton will die Kapazitäten der Virenjäger nun rasch erhöhen und sucht dafür eine externe Firma.

Das Contact Tracing an ein Unternehmen, etwa ein Call Center, auszulagern, war eigentlich seit Anfang der Corona-Pandemie geplant. Allerdings wäre dieser Schritt erst im Spätsommer oder Herbst vorgesehen gewesen. Nun muss aber alles schneller gehen: Die Zahlen im Kanton Zürich steigen wieder rasant, die Kapazität des Contact Tracings muss deshalb innerhalb kurzer Zeit erhöht werden.

Die Gesundheitsdirektion sucht aktuell noch nach einem Anbieter. Ein Sprecher der Gesundheitsdirektion bestätigte eine entsprechende Meldung des Regionaljournals Zürich-Schaffhausen von Radio SRF vom Donnerstag. Voraussichtlich kommende Woche gibt sie bekannt, wer die vielen Telefonanrufe künftig machen wird.

Aktuell sind am Flughafen Zürich 25 Personen für das Contact Tracing im Einsatz und rufen positiv Getestete und deren Kontaktpersonen an. Am Telefon sind unter anderem Mitarbeitende der Gesundheitsdirektion, der Baudirektion aber auch Polizisten.

57 neue Fälle innerhalb eines Tages

Die Zürcher Corona-Zahlen steigen wieder so stark wie letztmals im März. Von Mittwoch auf Donnerstag wurden 57 neue Fälle gemeldet. Bisher gab es 3910 bestätigte Fälle.

Aktuell liegen 10 Personen im Spital. Beatmet werden muss niemand. Seit Beginn der Pandemie sind im Kanton Zürich 131 Personen an den Folgen der Virus-Infektion gestorben. (sda)

Keine Chilbi und Bundesfeier in Adliswil

Die Chilbi in Adliswil wird nun ganz abgesagt. Eigentlich hätte sie in diesem Jahr in veränderter Form Anfang September stattfinden sollen. Da die Veranstalter mit einer zu grossen Besucherzahl rechnen, fällt das Fest 2020 aus. Die Vorschrift, dass sich die Personen nur in Sektoren mit maximal je 300 Personen bewegen dürfen, könne bei der Chilbi nicht umgesetzt werden, teilt die Stadt Adliswil mit.

Auch der jährliche Festakt zur Bundesfeier am 1. August – mit Brunch und Ansprache – kann in diesem Jahr nicht stattfinden. Die geltenden Vorgaben machen eine Durchführung des Anlasses nicht möglich, teilt die Stadt weiter mit. Bei der Entzündung des traditionellen Höhenfeuers am Abend können Interessierte aber dabei sein. Ab 18 Uhr werden Getränke sowie Wurst und Brot vor Ort verkauft und können individuell konsumiert werden. Auch eigenes Feuerwerk kann mitgebracht werden. Ab 21 Uhr wird dann das Höhenfeuer vom Feuerwehrverein Adliswil entzündet.

Auch Oetwil sagt Chilbi ab

Auch die Gemeinde Oetwil hat entschieden, die Chilbi dieses Jahr abzusagen. Die momentanen Distanz- und Hygieneregeln sowie eine Zu- und Austrittsregelung können nicht gewährleistet werden, so das Argument der Gemeinde. Die Chilbi Oetwil am See finde zwar erst anfangs Oktober statt, jedoch seien momentan keine Lockerungen im Sinne von einem Anlass ohne Einschränkungen zu erwarten.

48 neue Fälle am Mittwoch

Das Coronavirus breitet sich auch im Kanton Zürich wieder stärker aus. Innert eines Tages hat sich die Zahl der neu gemeldeten Neuansteckungen fast verdoppelt.

Von Dienstag auf Mittwoch wurden 48 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. Das fast das Doppelte der am Vortag gemeldeten 27 Fälle und der höchste Wert seit dem 11. April (siehe Grafik).

Neue Verfügung für Club-Betreiber

Die wichtigsten Punkte der neuen Contact Tracing-Verfügung des Kantons:

  • Ab Freitag müssen die Clubs im Kanton Zürich Name, Vorname, die Postleitzahl, Handynummer und E-Mail-Adresse sämtlicher Partygänger einsammeln.
  • Die Richtigkeit der Identitäten müssen durch Kontrollanrufe oder elektronischen Tickets stets gewährleistet sein.
  • Club-Betreiber müssen die gesammelten Daten elektronisch erfassen und innert zwei Stunden dem Kanton zur Verfügung stellen können.
  • Drei Kontaktpersonen muss ein Club angeben. Eine der drei muss von 7 bis 22 Uhr für den Kanton immer erreichbar sein.