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Corona und Berufswahl Pandemie verwehrt Schülern den praktischen Einblick in die Berufe

Jugendliche können derzeit weniger Schnupperlehren machen. «Virtuelle Schnupperreisen» wie sie beispielsweise die Swisscard anbietet, sind dafür umso beliebter.

In der Treuhandfirma Acanta absolviert Schüler Luis Landis einen Schnuppertag.
In der Treuhandfirma Acanta absolviert Schüler Luis Landis einen Schnuppertag.
Foto: Patrick Gutenberg

«Ich möchte Schnuppertage im handwerklichen Bereich und im Büro absolvieren», sagt Luis Landis. Der Sekundarschüler befasst sich mit der Frage nach seiner beruflichen Zukunft – dies mitten in der Corona-Krise. Vor kurzem besuchte er die Treuhand- und Immobilienfirma Acanta AG in Wädenswil und lernte am Schnuppertag den Betrieb kennen. «Ich glaube schon, dass alles schwieriger geworden ist mit dem Schnuppern», sagt er.

«Corona-Situation deutlich gemerkt»

Luis Landis hat Glück, dass er in sich in einem Betrieb umschauen kann. Wer jetzt nämlich eine Schnupperlehre sucht, hat es nicht einfach. Corona erschwert die Berufswahl und den Entscheidungsprozess, das bestätigen die Schulen in Horgen, Richterswil und Meilen. Die Berufsmesse findet nicht statt, und einige Unternehmen bieten keine Schnupperlehren mehr an.

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