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Bauern wehren sich gegen ihre Rolle als Sündenböcke

Der Zürcher Bauernverband wünscht sich von der Agrarforschung eine engere Begleitung im Alltag.

Landwirt beim Ausbringen eines Insektenschutzmittels. Spritzbalken wie im Bild stossen bei Bevölkerung vermehrt auf Ablehnung.
Landwirt beim Ausbringen eines Insektenschutzmittels. Spritzbalken wie im Bild stossen bei Bevölkerung vermehrt auf Ablehnung.
Keystone

Der Zürcher Bauernverband (ZBV) hat kürzlich die Medien und die Agrar-Forschung scharf kritisiert. Als im Herbst Rückstände des Pflanzenschutzmittels Chlorothalonil im Trinkwasser Schlagzeilen machten, hätten manche Medien die Bauern zu Sündenböcken gestempelt, sagte Ferdi Hodel, Geschäftsführer des ZBV, an der jüngsten Jahresmedienkonferenz. Dabei habe die Wissenschaft dieses Mittel vor 50 Jahren als unbedenklich eingestuft. An die Adresse der Forschungsanstalt Agroscope richtete der Verband deshalb den Wunsch nach besser Unterstützung im bäuerlichen Alltag, wenn es etwa um den Einsatz von Spritzmitteln geht. «Die Forschung soll uns praktizierende Landwirte eng begleiten», sagte Hodel.

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