Zum Hauptinhalt springen

Schweizer Mitarbeiter betroffenClariant plant noch in diesem Jahr zusätzlichen Jobabbau

Der Spezialchemiekonzern schreitet mit dem Spartenverkauf voran. Schon in den nächsten Wochen könnte ein Stellenabbau in der Zentrale bekannt werden.

Clariant-Laboratorium in Brasilien: Diesmal betrifft der Stellenabbau nicht vor allem die Werke im Ausland, sondern den Hauptsitz.
Clariant-Laboratorium in Brasilien: Diesmal betrifft der Stellenabbau nicht vor allem die Werke im Ausland, sondern den Hauptsitz.
Foto: ZVG

Der Spezialchemiekonzern Clariant könnte für seinen Hauptsitz in Muttenz BL noch in diesem Jahr einen zusätzlichen Stellenabbau ankündigen. Denn nach dem Verkauf von Geschäftseinheiten sollen auch die zentralen Dienste wie Informatik und Einkauf verkleinert werden.

«Umsatz und auch Komplexität haben sich reduziert, das wird sich auch aufs Backoffice auswirken», sagt Finanzchef Stephan Lynen dieser Zeitung. Eventuell noch vor Weihnachten, aber spätestens kommenden Februar solle der detaillierte Plan vorliegen.

Clariant hatte schon Anfang dieses Jahres den Abbau von 600 seiner insgesamt 17’200 Arbeitsplätze angekündigt. Der Grund hierfür waren sinkende Gewinne. Die Kündigungen sollen Einsparungen von 50 Millionen Franken bringen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.