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Zuspitzung im HandelsstreitChina will ausländische Unternehmen gefügig machen

So friedlich wie auf diesem Graffito in Berlin dargestellt geht es zwischen US-Präsident Trump und seinem chinesischen Gegenpart Xi Jinping nicht zu.

Die Folgen des Falls Huawei

Firmen in der Zwickmühle

«So oder so werden die Unternehmen einen ihrer grössten Märkte verlieren.»

Henry Gao, Handelsrechtsexperte
27 Kommentare
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    Sacha Meier

    Das dürften wohl die letzten Retorsionsmassnahmen gegen den sinnlosen Trumpistschen Wirtschaftskrieg gegen China gewesen sein. Joe Biden hat längst schon angekündigt, nach den Vorgaben von Wallstreet und des Silicon Valley den China-Feldzug der USA durch einen Reset auf den Stand der China-Beziehungen von Präsident Obama zu beenden und so den USA fünf weitere Jahre Konsumdienstleistungsbespassungs- und Finanzwirtschafts-Prosperität zu sichern. Die letzte Möglichkeit, China vom Aufstieg zur künftig dominanten planetaren Hypermacht abzuhalten, hat ja Präsident Trump selber vergeigt, indem er nicht - wie eigentlich versprochen - die Reindustrialisierung der USA im Auge hatte, um eine industrielle Unabhängigkeit zu China zu erreichen, sondern bloss auf tarifäre Handelsobstruktion setzte. Das hat der US-Wirtschaft enorm geschadet und auch einen riesigen Inflations- und Geldentwertungsschub ausgelöst. Auch wenn es vielen nicht passt, aber der Westen ist heute völlig abhängig von China und darum gar nicht mehr in der Lage Forderungen zu stellen. Wer sich mit dem Roten Drachen überwirft - wie etwa Australien - wird mit bitteren wirtschaftlichen Sanktionen überzogen. Bis er einlenkt. Ist halt der Preis für die westliche Geld- und Konsumgier. Wie schon im alten Rom. Die EU - und auch unsere Regierung - haben die Situation wenigstens richtig begriffen und bereiten mit allerhand Abkommen schon die Zeit nach 2026 (Vollendung der Kernprogramme OBOR/BRI, «Made in China 2025», etc.) vor.