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Alain Berset im VisierBundesräte werden immer häufiger bedroht

Corona-Skeptiker werden radikaler, je länger die Pandemie dauert – vor allem in den sozialen Medien. Jetzt wurden mehrere Verfahren eröffnet.

Bundesrat Alain Berset mit Kollege Parmelin unterwegs zur Pressekonferenz vom letzten Mittwoch – im Hintergrund werden die Bundesräte von Personenschützern bewacht.
Bundesrat Alain Berset mit Kollege Parmelin unterwegs zur Pressekonferenz vom letzten Mittwoch – im Hintergrund werden die Bundesräte von Personenschützern bewacht.
Foto: Keystone/Alessandro della Valle

«Alain du läbsch gföhrlich, irgendwann sehen wir uns, Marionette Berset» Noah C.*, der diesen Satz auf Facebook veröffentlicht hatte, erhielt daraufhin Post vom Bundesamt für Polizei Fedpol: Solche Äusserungen könnten als Ehrverletzung oder üble Nachrede eingestuft werden, schrieb die Polizeibehörde. «Sollten wir Kenntnis von weiteren solchen Kommentaren oder strafbaren Handlungen bekommen, behalten wir uns vor, rechtliche Schritte gegen Sie zu prüfen.»

Das Beispiel von Noah C. ist vergleichsweise harmlos. Im Sommer kursierten auf Facebook Posts, in denen Bundesrat Berset als «Staatsterrorist» oder «Verräter mit einer Neigung für Pädophilie» bezeichnet wurde. Die Posts sind immer noch online abrufbar.

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