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Drogenhandel in Horgen eskaliertBundesgericht bestätigt Strafe für Horgner Drogenhändler und Messerstecher

Es bleibt dabei: Ein Spanier muss fast vier Jahre Haft absitzen, danach wird er des Landes verwiesen. Das Bundesgericht hat seine Beschwerde abgewiesen.

Der Handel einer kleinen Menge Kokain eskalierte in Horgen, bis es zu einer Messerstecherei mit einem Schwerverletzten kam.
Der Handel einer kleinen Menge Kokain eskalierte in Horgen, bis es zu einer Messerstecherei mit einem Schwerverletzten kam.
Foto: Franziska Scheidegger

Drogengeschäfte bergen oft Konfliktstoff. Das hat sich in Horgen bestätigt. In der Nacht auf den 15. Juli 2017 kaufte ein Kosovare bei einem Spanier in dessen Wohnung ein Gramm Kokain. Später stellte er fest, dass die Menge im Säckchen zu klein war. Daraufhin kehrte er mit einem Landsmann zurück. Gemeinsam stellten sie den damals 30-jährigen Spanier zur Rede, schnappten sich den Kaufpreis von 100 Franken und gingen von dannen.

Vor seinem Wohnhaus holte sie der Drogenverkäufer ein. Es kam zum Gerangel, bei dem zuerst die Kosovaren die Oberhand behielten, bis einem von ihnen der Arm durch einen Messerstich des Spaniers beinahe abgetrennt wurde. Im Juli 2018 verurteilte ihn das Bezirksgericht Horgen wegen schwerer Körperverletzung und mehrfachen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz zu drei Jahren Haft, einer Geldstrafe und fünf Jahren Landesverweis. Im Dezember 2019 erhöhte das Zürcher Obergericht das Strafmass auf 45 Monate Gefängnis und 15’000 Franken Schmerzensgeld.

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