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Frauen gründen eigenes TeamBundes-Parlamentarierinnen kicken nun im FC Helvetia

Nun spielen die Frauen des Parlaments in einem eigenen Team. Geplant ist auch ein Spiel gegen Politikerinnen aus Grossbritannien.

Ein Männer-Fussballteam des Nationalrates gibt es schon. Nun kicken auch die Frauen des Parlaments in einem Team, das FC Helvetia heisst.
Video: SDA-Keystone/Tamedia

In Anwesenheit von Bundesrätin Viola Amherd ist am Dienstag der FC Helvetia, eine neue Frauen-Fussballmannschaft der eidgenössischen Parlamentarierinnen, aus der Taufe gehoben worden. 20 Parlamentarierinnen fanden sich dazu beim Berner Wankdorf Stadion ein.

Die persönliche Mitarbeiterin von Sportministerin Amherd, Brigitte Hauser, twitterte im Anschluss daran: «Bundesrätin Viola Amherd mit Parlamentarierinnen an der Gründungsversammlung des FC Helvetia! Helvetia ruft und wir kommen!»

Bundesrätin Viola Amherd posiert mit Franziska Ryser, GP-SG, Maya Graf, GP-BL, Stefanie Heimgartner, SVP-AG, Corina Gredig, GLP-ZH, Johanna Gapany, FDP-FR, Sophie Michaud Gigon, GP-VD,Aline Trede, GP-BE, Barbara Steinemann, SVP-ZH, Florence Brenzikofer, GP-BL, Leonore Porchet, GP-VD, Kathrin Bertschy, GLP-BE, Susanne Vincenz-Stauffacher, FDP-SG, Elisabeth Schneider-Schneiter, CVP-BL, Priska Wiesmer-Felder, CVP-LU, Flavia Wasserfallen, SP-BE, Franziska Roth, SP-SO, Ursula Schneider Schüttel, SP-FR, Lilian Studer, EVP-AG, und Tamara Funiciello, SP-BE.
Bundesrätin Viola Amherd posiert mit Franziska Ryser, GP-SG, Maya Graf, GP-BL, Stefanie Heimgartner, SVP-AG, Corina Gredig, GLP-ZH, Johanna Gapany, FDP-FR, Sophie Michaud Gigon, GP-VD,Aline Trede, GP-BE, Barbara Steinemann, SVP-ZH, Florence Brenzikofer, GP-BL, Leonore Porchet, GP-VD, Kathrin Bertschy, GLP-BE, Susanne Vincenz-Stauffacher, FDP-SG, Elisabeth Schneider-Schneiter, CVP-BL, Priska Wiesmer-Felder, CVP-LU, Flavia Wasserfallen, SP-BE, Franziska Roth, SP-SO, Ursula Schneider Schüttel, SP-FR, Lilian Studer, EVP-AG, und Tamara Funiciello, SP-BE.
Foto: Keystone/Anthony Anex

Die Idee zur Gründung des Teams hatte die Zürcher Nationalrätin Corina Gredig (GLP), wie sie gegenüber dem Videodienst von Keystone-SDA erklärte, schon am Tag nach den Wahlen im vergangenen Herbst. Das Team besteht aus Parlamentarierinnen aller Parteien und Fraktionen. Den ersten Ernstkampf will das Team im Frühling 2021 bestreiten.

Gredig sprach von einem Freudentag. Ihres Wissens gebe es in Europa lediglich einen weiblichen FC Parlament im britischen Parlament. Die Frauen des FC Helvetia wollten nun trainieren, um die Britinnen einmal zu schlagen. Das Ziel des Vereins sei die Förderung des Sports im allgemeinen, und die Geselligkeit solle überparteilich gefördert werden.

Sportministerin begeistert

Begeistert zeigte sich auch Bundesrätin Amherd. Sie sei immer schon ein Fussball-Fan gewesen und hätte in ihrer Jugend selber gerne in einem Verein Fussball gespielt. Das sei damals für Frauen leider nicht möglich gewesen, umso mehr freue sie sich über die Gründung des FC Helvetia. Die Frauen könnten im Verein gemeinsam Sport treiben und sich über Partei- und Sprachgrenzen hinweg vernetzen.

Bereits seit Juni 1967 besteht der FC Nationalrat. Gemäss einer Legende gründeten damals der kürzlich verstorbene Basler SP-Nationalrat Helmut Hubacher (1926-2020) und der Basler CVP-Nationalrat Albin Breitenmoser (1920-1983) den FC Nationalrat, weil sie an den ratsfreien Nachmittagen nicht immer jassen wollten. Das erste Parlamentarierturnier fand 1971 statt. Ab 1997 spielen auch Frauen in der Mannschaft.

Corina Gredig erklärte am Dienstag, dass sich die Mitglieder des FC Helvetia darauf freuen würden, gemeinsam mit dem FC Nationalrat ein Mixed-Spiel zu machen. Frau freue sich auch auf das anschliessende Bier.

Bundesrätin Viola Amherd auf der Grossen Allmend in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)
Bundesrätin Viola Amherd auf der Grossen Allmend in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)
Foto: Keystone/Anthony Anex 

SDA/anf