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SRF-«Arena» zu RassismusBrotz lädt «ausschliesslich Schwarze» in nächste Sendung ein

Für seine Arena am Freitagabend erntete Moderator Sandro Brotz viel Kritik. Nun will er in die nächsten Sendung ausschliesslich schwarze Gäste einladen.

Nach der heftigen Kritik kündigte Moderator Sandro Brotz am Mittwoch an, nur schwarze Gäste in die zweite Sendung einzuladen.
Nach der heftigen Kritik kündigte Moderator Sandro Brotz am Mittwoch an, nur schwarze Gäste in die zweite Sendung einzuladen.
SRF Screenshot
Zuvor erntete die SRF-Arena für ihre Rassismus-Debatte einen Shitstorm.
Zuvor erntete die SRF-Arena für ihre Rassismus-Debatte einen Shitstorm.
SRF Screenshot
Am Mittwoch schreibt der Moderator nun auf Twitter: «In die zweite Sendung zu Rassismus am Freitag werde ich ausschliesslich schwarze Menschen einladen und mich auch ihrer Kritik stellen. Gästeliste folgt.»
Am Mittwoch schreibt der Moderator nun auf Twitter: «In die zweite Sendung zu Rassismus am Freitag werde ich ausschliesslich schwarze Menschen einladen und mich auch ihrer Kritik stellen. Gästeliste folgt.»
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Die Arena-Sendung vom Freitag sorgte in den Sozialen Medien für viele Diskussionen. Moderator Sandro Brotz wurde für die Wahl seiner Gäste sowie die Art und Weise des Panels stark kritisiert. Die Show hatte das Motto: Jetzt reden wir Schwarzen. Das Problem dabei, drei der vier Hauptgäste waren Weisse. Nach der heftigen Kritik kündigte Brotz bereits vor ein paar Tagen eine zweite Sendung zum Thema Rassismus an.

Am Mittwoch schreibt der Moderator nun auf Twitter: «In die zweite Sendung zu Rassismus am Freitag werde ich ausschliesslich schwarze Menschen einladen und mich auch ihrer Kritik stellen. Gästeliste folgt.»

82 Kommentare
    Monika Siebig

    In meiner Umgebung stelle ich keinen Rassismus fest, ich kann mit diesem Begriff nicht viel anfangen. Es ist kontraproduktiv, jetzt in die Sendung nur Schwarze einzuladen, das ist für mich opportunistische Anbiederung und hilft der Sache nicht. Die Tendenz aus Deutschland, sich selbst immer mehr in Frage zu stellen und geradezu masochistisch die eigene Identität zu untergraben hat nun auch die Schweiz erreicht - jedenfalls die Medien.