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FC Meilen gegen FC HerrlibergBrisantes Duell gleich zum Auftakt

Am Samstag beginnt in der 3. Liga die Saison 2020/21. Jeder Klub schaut natürlich für sich, hofft aber gleichzeitig, dass die unerfreuliche Coronavirussituation überhaupt einen Spielbetrieb zulässt.

Schnell, schneller, am schnellsten: Hier enteilt Meilens Marco Ruckstuhl dem Herrliberger Franklin Carlson. Wer von den beiden oder von deren Mannschaftskollegen ist am Samstag beim brisanten Nachbarschaftsderby zwischen den zwei Klubs der Schnellste? 
Schnell, schneller, am schnellsten: Hier enteilt Meilens Marco Ruckstuhl dem Herrliberger Franklin Carlson. Wer von den beiden oder von deren Mannschaftskollegen ist am Samstag beim brisanten Nachbarschaftsderby zwischen den zwei Klubs der Schnellste? 
Foto: Michael Trost

Mit Meilen gegen Herrliberg am Samstag um 18 Uhr startet die neue Saison 2020/21 in der Gruppe 6 gleich mit einem Derbykracher. In der vergangenen Spielzeit, die nach der Vorrunde abgebrochen werden musste, belegte Meilen Platz 2 mit nur zwei Verlustpunkten weniger als Tabellenführer Pfäffikon und Herrliberg Rang 3 mit fünf Zählern Rückstand auf den Leader. «Wir haben im Februar und März, bis zum Saisonabbruch wegen des Coronavirus, sehr gut trainiert. Deshalb sahen wir es als realistisch an, dass wir Pfäffikon nochmals angreifen können», berichtet der damalige Herrliberger Trainer Kurt Kobel.
Pikant: Kobel ist heute nicht mehr Trainer von Herrliberg, sondern von Meilen. Dem heutigen Gegner von Herrliberg. Der 54-Jährige freut sich sehr auf das Duell, zumal er in Frieden mit seinem ehemaligen Klub auseinander gegangen ist. «Ich war drei Jahre in Herrliberg, und ich bin der Meinung, dass die Spieler nach drei Jahren neue Impulse brauchen», erörtert er, weshalb er gegangen ist. Meilen wird jetzt von Kurt Kobels ehemaligem Assistenten Benjamin Benz und seinem Sohn Karim Baumberger trainiert. Alle drei verstehen sich sehr gut. «Aber in den 90 Derbyminuten schaut dann schon jeder nur für sich», hält Kobel fest. Er kennt beide Teams sehr gut. Wer ist für ihn Favorit? «Weil bei uns Raffael Cellana zu Volketswil gewechselt hat und Andy Cellana wegen eines Kreuzbandrisses lange ausfällt, hat Herrliberg leichte Vorteile», meint der Experte. Kobel schiebt aber nach. «An einem guten Tag können wir alle schlagen, von dem her ist es offen.»

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