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Debatte zu GrundsatzentscheidBraucht Thalwil ein Parlament statt der Gemeindeversammlung?

Corona-bedingt fand das Thalwiler Podium zur Parlaments-Abstimmung nur online statt. Als Stimmungsbarometer taugte es so nicht, es brachte aber neue Argumente.

Virtuell, aber deswegen nicht weniger engagiert diskutieren Märk Fankhauser, Carmen Marty Fässler und Claude Longchamp unter der Gesprächsleitung von Philipp Kleiser (im Uhrzeigersinn von oben links) die Vor- und Nachteile eines Parlaments gegenüber der Gemeindeversammlung.
Virtuell, aber deswegen nicht weniger engagiert diskutieren Märk Fankhauser, Carmen Marty Fässler und Claude Longchamp unter der Gesprächsleitung von Philipp Kleiser (im Uhrzeigersinn von oben links) die Vor- und Nachteile eines Parlaments gegenüber der Gemeindeversammlung.
Foto: Moritz Hager

Wer soll künftig die Kontrolle haben über die Thalwiler Exekutive: die Gemeindeversammlung wie bis anhin oder nicht vielleicht doch lieber ein neu zu schaffendes Parlament? Über diese Grundsatzfrage stimmen die Thalwiler am 28. Juni an der Urne ab. Anlass ist die Gemeindeordnung, die auch in Thalwil aufgrund einer kantonalen Vorgabe angepasst werden muss. Der Gemeinderat will die Grundsatzfrage eines Systemwechsels klären, bevor er die Anpassung der Thalwiler Verfassung weiter vorantreibt – ähnlich wie es in Horgen vor einem halben Jahr geschehen ist. Dort hatte ein Einzelinitiant die Frage an die Urne gebracht, zwei Drittel der Stimmberechtigten sprachen sich gegen die Einführung eines Parlaments aus.

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