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Geldwäscherei-SkandalBoris Collardi, ein Vollgasbanker auf Schleuderkurs

Die Finanzmarktaufsicht prüft ein Verfahren gegen den ehemaligen Chef der Bank Julius Bär. Wenn der Nachweis gelingt, dass Collardi die Annahme von heiklen Kunden gutgeheissen hat, kann er seine Karriere im Bankgeschäft an den Nagel hängen.

Hat Boris Collardi nur «geschlampt» oder heiklen Deals zugestimmt? Das Bild wurde im September 2017 aufgenommen, kurz vor seinem Wechsel von Julius Bär zur Bank Pictet.
Hat Boris Collardi nur «geschlampt» oder heiklen Deals zugestimmt? Das Bild wurde im September 2017 aufgenommen, kurz vor seinem Wechsel von Julius Bär zur Bank Pictet.
Foto: Getty Images

Einem weiteren prominenten Schweizer Banker droht der Fall ins Nichts. Nach Pierin Vincenz könnte auch Boris Collardi aus der Geldbranche katapultiert werden. Die Finanzmarktaufsicht (Finma) prüft, ob sie ein sogenanntes Enforcement-Verfahren gegen einzelne Exponenten der Bank Julius Bär einleiten soll. Im Fokus stehen führende Angestellte wie Boris Collardi, der zwischen 2009 und 2017 CEO der Privatbank war. Im schlimmsten Fall droht dem Banker ein mehrjähriges Berufsverbot. Heute ist Collardi Partner bei der Genfer Privatbank Pictet.

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