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«Pragmatische Kinderplanung»

Eine funktionierende Elternschaft lässt sich nicht planen. Schon gar nicht pragmatisch.

Rundherum kommen so viele Kinder auf die Welt wie seit 30 Jahren nicht mehr. Die Geburtshilfe des Unispitals hat erstmals einen Ratgeber zur «Kinderplanung» herausgegeben. Soll man das Kinderkriegen planen? Diese Frage wäre uneingeschränkt zu bejahen, würde sie sich auf die Planung der Schwangerschaft und die ein, zwei Jahre nach der Geburt (Rollenverteilung, materielle Sicherheit) beschränken. Doch die Fachleute knüpfen schon vorher und einseitig bei den angehenden Müttern an. Sie empfehlen ihnen unter anderem, bei der Vaterwahl «pragmatisch» vorzugehen.

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