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Guetzlen als Hochleistungssport

Traditionell wird ab dem ersten Advent guetzlet, was das Zeug hält. Für Alleinstehende bedeutet das bisweilen, eine Grenzerfahrung mit dem eigenen Körper zu machen.

Auch ich kann mich dem alljährlichen Weihnachtsguetzli-Backzwang nicht entziehen. Und das, obwohl ich die meisten dieser weihnachtlichen Stimmungsmacher nicht einmal besonders mag. Aber auf den unvergleichlichen Duft, welcher sich beim Backen jeweils in den wohlig warmen Räumen ausbreitet, kann und will ich einfach nicht verzichten. Guetzlen mag in der heimeligen Ambiance der Familie eine durch und durch sinnfreudige Sache sein. Einer Fliessbandproduktion ähnlich, sind Abläufe und Zuständigkeitsbereiche klar geregelt. Ohne grössere Krisen entsteht so in kurzer Zeit eine Vielfallt der klassischen Weihnachtsnaschereien. In Singlehaushalten wie meinem dagegen, kann die Produktion solch süsser Seelenhäppchen gut und gerne auch einmal zum Katastrophenalarm führen. Gerade die allseits beliebten Mailänderli, haben mich in diesem Jahr einige Nerven gekostet.

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