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Frühe Hilfe bei Autismus

Eine autistische Störung wird bei Kindern oft zu spät erkannt – mit dramatischen Folgen. Ändern könnte das eine neue Diagnose­methode, die Schweizer ­Forscher entwickeln.

Hilmir beim ausgelassenen Spiel mit seinem Vater Omar Halldorsson, der auch einen grossen Teil der Therapie mit dem autistischen Kind übernimmt.
Hilmir beim ausgelassenen Spiel mit seinem Vater Omar Halldorsson, der auch einen grossen Teil der Therapie mit dem autistischen Kind übernimmt.
Emanuel Ammon / Auro

Eben spielte der sechsjährige Hilmir noch mit seinen Lego-Steinen, doch nun hat er sich auf dem Teppich ausgestreckt und starrt regungslos vor sich hin. Als sein Vater Omar Halldorsson ihn ruft, richtet sich der Junge langsam auf und schaut Papa mit grossen Augen an, als sei er gerade aus einem Traum erwacht. «Das ist ein typisches Verhalten», sagt Halldorsson. «Würde ich nichts sagen, bliebe Hilmir stundenlang so liegen.»

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