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Wer sät, der erntet. Oder auch nicht.

Von der Schwierigkeit, aus Saatgut schöne und kräftige Setzlinge selbst zu ziehen.

Es ist mal wieder April und unser WC stinkt zum Himmel. Die Wäsche türmt sich, der Boden klebt und im Kühlschrank herrscht gähnende Leere. Das liegt nicht daran, dass ich als berufstätige Mutter eines zehn Monate alten Krabbelbabys kaum noch zum Haushalten komme. Oder nicht nur. Kaum lässt der Frühling sein blaues Band durch die Lüfte flattern, befällt mich das Gartenfieber. Im Haus bin ich dann nicht mehr zu gebrauchen. Statt Milch und WC-Papier schleppe ich Erde und Saatkartoffeln heim. Statt Geschirr schrubbe ich Blumentöpfe. Und statt Staub zu saugen bin ich mit dem Rasenmäher unterwegs. Gäste kann ich ja nun wieder im Garten willkommen heissen. Wenn mir dann nicht gerade das Aprilwetter einen Strich durch die Rechnung macht.

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