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«Hochmut kommt vor dem Fall»

Der Kanute Fabio Wyss versuchte sich als Wellenreiter - mit einem Kajak, eine knifflige Angelegenheit.

Nach dem Wettkampf in Adelaide erlaubte ich mir ein paar Tage Abwechslung und besuchte Freunde in Queensland. Um paddeltechnisch nicht einzurosten, konnte ich einige Surfski-Einheiten absolvieren. Mit ergänzendem Surfen und Schwimmen waren dann diese für Erholung gedachten vier Tage äusserst aktiv.

Das Highlight war einmal mehr das Surfskipaddeln auf dem Meer. Dass auf dem rauen Ozean meistens mehr los ist als auf der spiegelglatten Lagune, wo das Training mit den Rennbooten vollzogen wird, dürfte klar sein. So war es auch im schönen Noosa. Es hatte dort richtig schöne Brecher zum Surfen. Das Gefühl, so eine Welle in einem kippligen Kajak zu reiten, ist einmalig. Die Geschwindigkeit ist extrem hoch, doch je nach Grösse der Welle ist eine Kenterung fast unausweichlich. Ich schaffte es aber lange Zeit, ohne zu kippen. Was auch besser war, denn der Strand war weit entfernt und das Boot nur ausgeliehen. Trotzdem möchte man immer grössere und schnellere Wellen erwischen.

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