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Leitartikel Bittere Pille für alle, die auf einen Bootsplatz hoffen

Das Bundesgericht versenkt den Christoffelhafen – und meisselt ein Prinzip in Stein. Es gibt keinen einzigen zusätzlichen Bootsplatz mehr am Zürichsee.

Im Thalwiler Hafen Farbsteig soll das Prinzip «ein neuer gegen einen alten Bootsplatz» angewendet werden, wenn die 56 Plätze vom Hafen Bürger hierher verlegt werden.
Im Thalwiler Hafen Farbsteig soll das Prinzip «ein neuer gegen einen alten Bootsplatz» angewendet werden, wenn die 56 Plätze vom Hafen Bürger hierher verlegt werden.
Foto: Moritz Hager

Das war diese Woche keine gute Nachricht für die Tausenden Menschen, die seit vielen Jahren auf einer Warteliste für einen Hafenplatz am Zürichsee stehen. Es gibt keine 62 neuen Bootsplätze in Feldmeilen. Noch schlimmer: Das Bundesgericht hat ein früheres Urteil des Zürcher Verwaltungsgerichts vollumfänglich gestützt und damit das  Projekt für den Christoffelhafen für immer versenkt. Es gilt somit: Nur wenn ein Liegeplatz aufgehoben wird, kann ein neuer gebaut werden – sei es in einem Hafen, sei es eine Anlegeboje. Die preisgegebenen 19 Bojenplätze in Feldmeilen genügen nicht, weil damit eine «intensivere Nutzung des Zürichsees» verursacht werde, sprach das Verwaltungsgericht Klartext.

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