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Billigere MedikamenteBiden nimmt die Pharmapreise ins Visier – mit Folgen für Europa

Die USA sind der grösste Medikamentenmarkt der Welt. Der Machtwechsel stellt nun das Preismodell infrage. Nicht nur in den USA, sondern auch im Rest der Welt.

Eine Ambulanz letzte Woche im US-Bundesstaat Wisconsin: Der neue Präsident Joe Biden will Obamacare ausbauen und auch die Medikamentenpreise senken.
Eine Ambulanz letzte Woche im US-Bundesstaat Wisconsin: Der neue Präsident Joe Biden will Obamacare ausbauen und auch die Medikamentenpreise senken.
Foto: Bing Guan (Reuters)

Wie in der Schweiz sind auch in den USA die Medikamentenpreise ein brennendes Thema das der neue Präsident Joe Biden angehen wird. Erst dürfte er versuchen Obamacare auszubauen und eine staatliche Krankenversicherung einzuführen. Danach werden auch die Pharmapreise ins Visier genommen, wie Tamar Thompson von der US-Biotechfirma Alexion sagt, die mit dem 550000-Dollar-Medikament Soliris eine der teuersten Therapien der Welt verkauft.

Bislang sind die USA das einzige Land der Welt, in dem Pharmafirmen die Preise frei bestimmen und ihre Medikamente auch immer wieder verteuern können. Nun aber dürften neue Preismodelle verstärkt zum Zug kommen. Noch vor der Wahl betonte Novartis-Chef Vas Narasimhan, dass er damit rechnet, dass Preiserhöhungen begrenzt werden und Medikamente nur noch anhand ihrer tatsächlichen Wirkung bei den einzelnen Patienten bezahlt werden (lesen Sie hier über ein Projekt zu diesem Thema in der Schweiz). 

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