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Ab in die NacherziehungBevölkerung aus Wädenswil hat bei Abfall-Versuch enttäuscht

Anstatt PET-Flaschen und Bananenschalen getrennt zu entsorgen, brachten die Wädenswiler alles durcheinander. Die Stadt will nun zeigen, wie es geht.

Die Jungwacht und der Blauring beteiligten sich im Januar 2020 an der «Aktion 72 Stunden».
Die Jungwacht und der Blauring beteiligten sich im Januar 2020 an der «Aktion 72 Stunden».
Archivfoto: Manuela Matt
Die Jubla Wädenswil/Au stellte aus alten Ölfässern neue Entsorgungsprototypen her, um auch PET und Alu sammeln zu können.
Die Jubla Wädenswil/Au stellte aus alten Ölfässern neue Entsorgungsprototypen her, um auch PET und Alu sammeln zu können.
Archivfoto: Manuela Matt
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Es war viel guter Wille im Spiel: Die Jungwacht/Blauring (Jubla) Wädenswil/Au hat sich im Januar am grössten nationalen Freiwilligenprojekt beteiligt. Im Rahmen der «Aktion 72 Stunden» setzten Jugendorganisationen aus der ganzen Schweiz Freiwilligenprojekte um. In Wädenswil fertigten über 20 junge Frauen und Männer Abfalleimer aus sieben alten Ölfässern. Das Spezielle an ihnen war die Unterteilung in Abfallsorten. PET, Alu und normaler Abfall konnten schön getrennt im gleichen Eimer entsorgt werden.

Doch der gute Wille führte nicht zum Ziel. «Die Erfahrungen nach rund zwei Monaten Betrieb waren ernüchternd», schreibt die Stadt. Die Nutzer trennten die Abfälle nicht. In allen Säcken befand sich eine Gemischtsammlung. Deshalb musste der gesamte Abfall verbrannt statt recycelt werden. «Der Aufwand für die manuelle Trennung wäre unverhältnismässig gross gewesen», begründet die Stadt.

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