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Beschwerde verzögert Ausbau der Flamingo-Kreuzung

Gegen das Strassenprojekt an der Flamingokreuzung in Wangen-Büttisellen ist eine Beschwerde eingegangen. Der Baubginn verzögert sich damit auf unbestimmte Zeit.

Das Verkehrsaufkommen an der sogenannten Flamingokreuzung ist hoch und führt zeitweise zu Rückstaus rund um das Brüttiseller Kreuz. Mit baulichen Massnahmen will der Kanton die bestehende Situation verbessern. Das Bauvorhaben kostet 15,45 Millionen Franken. Davon entfallen 3,05 Millionen Franken auf die Gemeinde Wangen-Brüttisellen.

Doch daraus dürfte so schnell nichts werden. Wie die kantonale Baudirektion am Freitag mitteilt, verzögert sich der Baubeginn auf unbestimmte Zeit. Grund ist eine Einsprache.

Ein Einsprecher zieht Beschwerde weiter

Der Zürcher Regierungsrat hatte im Januar 2017 die gebundenen Ausgaben von 4,2 Millionen Franken und der Kantonsrat anfangs Juli 2017 die neuen Ausgaben von 8,2 Millionen Franken bewilligt.

Das Projekt lag im Juni 2016 öffentlich auf. Innerhalb der Auflagefrist wurden acht Einsprachen eingereicht. Mit vier Einsprechenden konnte keine vollumgängliche Einigung gefunden werden. Der Regierungsrat hiess drei Einsprachen teilweise gut, soweit er darauf eintrat. Eine Einsprache wurde vollumfänglich abgewiesen.

Ein Einsprecher hat aber nun gegen die Projektfestsetzung beim Verwaltungsgericht eine Beschwerde eingereicht. Deshalb kann das kantonale Tiefbauamt den geplanten Baubeginn vom Frühling 2018 nicht einhalten. Wann mit den Bauarbeiten begonnen werden kann, ist offen.

Ziel: Verkehrsfluss verbessern

Das Strassenprojekt ist ein zentrales Element der Regionalen Verkehrssteuerung (RVS), mit welcher der Kanton die Reisezeiten mit Bus und Auto berechenbarer und die Fahrzeiten verkürzen will. Dank den RVS-Massnahmen werden Nebenstrassen vom Verkehr entlastet und die Sicherheit für den Langsamverkehr verbessert.

Im Zuge der RVS soll auch die Verkehrssituation beim Brüttiseller Kreuz verbessert werden. Die Verkehrsführung wird durch eine Verschiebung der Kreuzung Zürichstrasse/Stationsstrasse und einer zusätzlichen Lichtsignalanlage verändert. Weiter soll durch zusätzliche Fahrstreifen auf der Zürichstrasse und auf dem Autobahnanschluss A1/A53 der Rückstau auf die Abbiegespur Richtung Bahnhof Dietlikon und die Autobahn vermieden oder wenigstens reduziert werden.

Von diesen Massnahmen profitiert gemäss Mitteilung der Baudirektion auch der öffentliche Verkehr. Die Busse könnten effektiver bevorzugt werden und somit den Fahrplan besser einhalten. Auch der Veloverkehr soll auf einen neugeschaffenen Rad-/Fussweg verlagert werden, was zu einer erhöhten Verkehrssicherheit beitragen soll.

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