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Franzosen auf RaubzugBern wäre heute richtig reich – ohne Napoleon

Berns Staatsschatz war legendär. Dann marschierten 1798 die Franzosen ein und plünderten. Ein neues Buch zeigt, was sie sich ergaunerten und wie sie das taten.

Die Franzosen hatten es auf Geld und Gold abgesehen. Die nach Paris geführten Bären waren Beifang.
Die Franzosen hatten es auf Geld und Gold abgesehen. Die nach Paris geführten Bären waren Beifang.
Bild: Balthasar Anton Dunker (Bernisches Historisches Museum)

In den letzten Tagen des Ancien Régime versucht Bern seinen Staatsschatz in Sicherheit zu bringen – oder zumindest einen Teil davon. Schwer beladene Wagen rumpeln Anfang März 1798 in Richtung Oberland. Auf den Wagen befinden sich 18 Fässer voll Gold und Silber, aber auch Wertpapiere. Mit der kostbaren Fracht ist Gottlieb Abraham von Jenner betraut, der das Geld wegschaffen will, «damit zu fernerer Verteidigung des Vaterlandes an diesem Hülfsmittel kein Mangel wäre».

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